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Die ideale Temperatur an kalten Tagen

Wird es draußen kalt herrscht drinnen beim Thema »Richtiges Büroklima« oft heiße Luft: Ist es den einen Kollegen zu stickig, ist es den anderen zu kalt. Irgendeiner meckert immer. Welche Raumtemperatur im Winter ideal ist und was gegen trockene Staubluft im Arbeitszimmer hilft, dies erfahren Sie hier.


Wer sich ein Büro mit den Kollegen teilt, kennt das Dilemma: Der eine mag es gut gelüftet, der andere mag es lieber warm. Und schon beginnt das »Fenster-auf-Fenster-zu«-Spiel. Hilfe bei der Suche nach der idealen Zimmertemperatur bietet die »DGUV Information 215-520 (vorher: BGI 7004) - Gesund und fit im Kleinbetrieb: Klima im Büro«.

Demnach ist es bei 20 bis 22 Grad Celsius sehr angenehm zu arbeiten, wobei die empfohlene Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent liegt. Weniger als 20 Grad warm sollte es an einem Arbeitsplatz aber auch nicht sein. Das ist in der Arbeitsstättenverordnung so vorgeschrieben. Ein gesetzlicher Anspruch auf diese Wohlfühltemperatur besteht allerdings nicht.

Kälte hin, Kälte her: Auch wenn es drinnen gemütlich warm ist, sollten Bürokollegen das regelmäßige Lüften nicht vergessen. Die »BGI 7004« empfiehlt fünf bis zehn Minuten mehrmals am Tag die Fenster weit zu öffnen. Verbrauchte Luft ist zwar nicht schädlich für den Menschen, aber sie kann zu Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwächen führen.

Sind im Winter die Heizkörper in Betrieb gibt es weitere Nebeneffekte: häufiges Niesen oder ein Juckreiz im Hals. Schuld daran sind winzig kleine Staubpartikel, die sich in der Luft befinden und durch die Luftzirkulation der Heizkörper noch stärker herumgewirbelt werden. Doch auch dafür gibt es ein Gegenmittel. Einige Hersteller bieten Heizkörperfilter an, die einen großen Teil aufsteigenden Staubes beim Heizen reinigen, ohne dabei die Luftströmung zu beeinflussen. Die Filter halten bis zu einer kompletten Heizsaison lang. So etwa die Filter der Firma Riensch&Held.

Gegen trockene Heizungsluft hilft außerdem, mit Wasser gefüllte Schalen auf die Heizung zu stellen. Durch die Verdunstung erhöht sich die Luftfeuchtigkeit im Büro. Wer mag, gibt ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu, das steigert zusätzlich das Wohlbefinden.

Text: Redaktion arbeitssicherheit.de
Foto: © Robbic - Fotolia.com


Büro-Klima: Lesen Sie auch »Raumtemperaturen: Wenn das Büro zur Sauna wird« >>

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