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Tipps für einen kraftvollen Start ins neue Jahr

Am Jahresende ist bei vielen Beschäftigten die Luft raus. Doch wie lädt man die leeren Akkus am sinnvollsten wieder auf? Entspannung ist eine individuelle Angelegenheit - was für den einen gut ist, hilft dem anderen noch lange nicht. Die gesetzliche Unfallversicherung VGB stellt verschiedene Entspannungstypen vor.


Die Klassiker der guten Vorsätze zum Jahreswechsel: mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben oder abnehmen. Große Vorhaben, die schnell wieder gebrochen werden. Der Grund: sie erfordern einen starken Willen und viel Energie. Beschäftigte, deren Batterien am Jahresende leer sind, setzen sich mit solchen Vorsätzen meist zusätzlich unter Druck. Für einen positiven Start ins neue Jahr ist es daher besser, zunächst einmal die Reserven wieder aufzufüllen – beispielsweise einfach mal abzuschalten und zu entspannen. Der Stress muss ab- und neue Energie zufließen. Allerdings entspannt nicht jeder Mensch auf die gleiche Weise oder gleich schnell. Entspannungstechniken sind individuell unterschiedlich erfolgreich.

Enspannung ist eine individuelle Angelegenheit


Wer auf sein Empfinden hört, der tut meist das Richtige für Körper, Seele und Geist. Im Dschungel der vielen Expertentipps und wohlgemeinten Ratschläge geht dieses Empfinden aber schnell mal verloren. Deshalb ist es wichtig festzustellen: Welcher Entspannungstyp bin ich eigentlich?

Die gesetzliche Unfallversicherung VGB unterscheidet vier Entspannungstypen


1. Der ausgeglichenen Typ

Wer Freude an der Arbeit hat, motiviert ist und auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahren kann, der zählt zu den ausgeglichenen Typen. Diese Menschen haben ein gutes Gespür für ihren Körper, denn sie wissen, was ihnen gut tut. Stress oder Überlastung sind ihnen fremd.

2. Der reizbare Typ

Wer schlecht abschalten kann und die Arbeit gedanklich mit nach Hause nimmt, sollte sich mit verschiedenen Entspannungstechniken auseinandersetzen. Es muss nicht gleich Yoga oder Meditation nach Lehrbuch sein. Lange Spaziergänge in der freien Natur, Walken oder leichtes Joggen machen auch den Kopf frei und helfen beim Entspannen. Treffen mit Freunden, gemütliches Beisammensein mit dem Partner oder der Familie leisten einen weiteren sinnvollen Beitrag dazu, das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen.

3. Der frustrierte Typ

Wenn die Arbeit permanent überfordert oder unterfordert, baut sich Frustration bis hin zum Burnout auf. Betroffene können hier einen guten Ausgleich durch entsprechende Freizeitgestaltung schaffen. Wer früher einmal musiziert oder aktiv Sport getrieben hat, sollte diese Aktivitäten wieder aufleben lassen. Musik oder Sport setzen nachweisbar Endorphine, so genannte Glückshormone frei. Endorphine wirken schmerzhemmend, beruhigend und verringern Angstgefühle. Sie sind außerdem schlaffördernd und erhöhen die Wahrnehmung. Menschen die in erster Linie geistige Arbeit leisten, können den Ausgleich im Sport finden. Bei starker körperlicher Beanspruchung sind Musizieren oder Singen gute Alternativen.

4. Der erschöpfte Typ

Wer permanent durch die Arbeit erschöpft und überanstrengt ist, braucht Ruhe und Entspannung. Ein Tag im Wellness-Tempel, ein Vollbad bei Kerzenschein oder einfache Yogaübungen und Meditationsmusik laden die Akkus wieder auf. Erschöpfung beruht oft auch auf Eisenmangel. Deshalb sollten Naturprodukte den Speiseplan ergänzen. Dazu gehören: Kürbiskerne, Sojasprossen, Leber, Miesmuscheln, Pilze, Vollkornbrot, Walnüsse, Feldsalat, Trockenfrüchte, Zunge, Bohnen, Erbsen, Linsen. Ein Glas Orangensaft enthält viel Vitamin C und verbessert die Eisen-Aufnahme.

Weitere Hinweise zum Thema Entspannung liefert die neue Ausgabe des Sicherheitsreports. Das Magazin der VBG steht ab 15. Januar 2013 auf www.vbg.de/sicherheitsreport zum Download bereit.

Quelle/Text: VGB, Redaktion arbeitssicherheit.de
Foto: © Amir Kaljikovic - Fotolia.com


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