Fachbeitrag  Arbeitssicherheit  

Mit Sport gegen den Stress

Ausreichend Bewegung am Tag steigert nicht nur die Fitness, sondern erhöht auch die psychische Gesundheit. Im zweiten Teil unserer Serie verraten wir Ihnen, wie Sie mit einer halben Stunde Sport pro Tag Stress den Kampf ansagen.


Fühlen Sie sich dauerhaft gestresst und müde? Lachen Sie weniger als sonst oder vernachlässigen Sie Ihre Hobbys? Dann leiden Sie womöglich an Stress. Denn der kann zahlreiche Auswirkungen auf das persönliche Wohlbefinden haben. Neben Erschöpfungszuständen ist er auch die Ursache für Appetitlosigkeit, Vergesslichkeit oder starke Kopfschmerzen. Höchste Zeit für ein Gegenprogramm.

Ein gutes Mittel gegen Stress ist ausreichend Bewegung. Denn die sorgt im Körper für die Ausschüttung von Glückshormonen, die Gefühle der Ausgeglichen- und Zufriedenheit stimulieren. Nebenbei steigern sie auch noch die Fähigkeit sich zu konzentrieren und auch Sachverhalte schneller aufzunehmen. Das erleichtert wiederum das Bewältigen eines fordernden Arbeitspensums. Schon 30 Minuten pro Tag reichen aus, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun.


Ziele setzen

Das größte Wissen über die Vorteile von Bewegung ist leider oft kleiner als der innere Schweinehund. Wer sich konkrete Ziele setzt - etwa mit dem Rad zur Arbeit zu fahren - statt mit dem Auto, kann ihn leichter überwinden. Wichtig ist jedoch, dass sich der Betreffende Aktivitäten aussucht, die ihm selbst Spaß bereiten. Dann ist die Überwindung nicht allzu groß.

Immer in Bewegung bleiben

Die geplanten Fitnesseinheiten sollten fest in den gesamten Arbeitsalltag integriert sein: Wird Bewegung zur Gewohnheit, kostet sie kaum Überwindung. Wer mag, kann sich die Ziele zusätzlich aufschreiben, um die Verbindlichkeit der Zielsetzung zu erhöhen.

Bewegungsmöglichkeiten am Morgen

Schon vor der Arbeit lässt sich eine kleine Lauf- oder Walking-Runde einlegen. Das Tempo sollte moderat sein, also so, dass man sich noch gut während des Laufens unterhalten kann. Bewegung am morgen kurbelt den Kreislauf an und beugt schlechter Stimmung vor.

Bewegungsmöglichkeiten am Mittag

Nach dem Mittagessen regt ein kurzer, knackiger Spaziergang die Verdauung an und gönnt dem Geist eine kleine Entspannungspause. Die Geschwindigkeit gibt das Wohlbefinden vor. Wer nicht an seine Belastungsgrenze gehen möchte, dem reicht ein zügiger Schritt, der die Atmung anziehen lässt.

Bewegungsmöglichkeiten tagsüber

Kleine Maßnahme, große Wirkung: Wer seinen Tagesablauf checkt, kann viele Möglichkeiten erkennen, mehr Bewegung in seinen Alltag einzubauen. Statt mit dem Aufzug oder der Rolltreppe zu fahren, lässt sich die Treppe nutzen. Regelmäßige Gänge in die Teeküche bieten kleine Bewegungspausen. Die helfen beim Entspannen.

Wer tagsüber viel am Tisch sitzt oder ausschließlich am Computer arbeitet, der sollte Rücken und Schultern zwischendurch eine Auszeit gönnen. Schon ein paar Streck- und Dehnübungen oder das regelmäßige Verändern der Körperhaltung, entlasten den Körper und vermeiden schmerzhafte Verspannungen.

Bewegungsmöglichkeiten am Abend

Viele Unternehmen machen ihren Mitarbeitern Mannschaftssportangebote. Tischtennis, Fußball oder Lauftreff - gemeinsam Sport zu treiben motiviert doppelt. Besonders empfehlenswert sind ausdauerfördernde Sportarten, beispielsweise Joggen, Fahrradfahren oder Schwimmen. Wem abends nur ein kleines Zeitfenster zur Verfügung steht, der kann alternativ einen kurzen, zackigen Spaziergang um mehrere Häuserblocks machen.

Sport ist ein einfaches wie effektives Mittel die eigene psychische und physische Gesundheit zu steigern. Vor allem nach einem langen Tag im Büro ist er die ideale Möglichkeit, abzuschalten und zu entspannen. Wer sich täglich ausreichend bewegt beugt außerdem Gesundheitsrisiken wie Herzinfarkt oder Kreislaufproblemen vor.

 

Text: Silke Jarzina, Redaktion arbeitssicherheit

Foto: © olly - Fotolia.com

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