Fachbeitrag  Arbeitssicherheit  

Bakterien an Tastatur, Kopierer und Co.

Auf welchen Oberflächen im Büro die meisten Bakterien - und damit Gesundheitsrisiken - lauern, haben amerikanische Schmutz-Forscher herausgefunden. Nach dem Berühren gilt: Hände waschen!


Insgesamt 5.000 Oberflächen in Büros von Versicherungen, Anwälten und Callcentern haben die Wissenschaftler laut dem Online-Portal der Wirtschaftswoche unter die Lupe genommen. Das sind die zehn schlimmsten Bakterien-Brutstätten.

Auf Platz eins stehen Wasserhähne: Viele (nicht alle!) Mitarbeiter waschen sich nach dem Toilettengang die Hände, weswegen sich dort ganz einfach Bakterien und Keime ablagern und sich in den Ritzen festsetzen können.

Platz zwei geht an Mikrowellen, die gerne und oft zum Erwärmen von Speisen genutzt werden. Auf den Griffen befinden sich viele Keime.

Krümel vom Frühstücksbrot, Staub zwischen den einzelnen Tasten, Spucke vom Niesen oder Husten - das alles sammelt sich auf und in der Tastatur, die es auf Platz drei schafft.

Stellt der Arbeitgeber eine Kaffeeküche bereit, steht dort oftmals auch ein Kühlschrank. Nicht nur aufgrund der dort gelagerten verderblichen Lebensmittel ist er eine beliebte Brutstätte für Keimlinge. Er landet auf Platz vier.

Auf dem fünften Platz machen sich Wasserspender breit. Viele Arbeitnehmer zapfen sich Wasser ab und hinterlassen dabei Bakterien und Keime an der Spendertaste.

Süßigkeiten- und Getränkeautomaten erfreuen sich reger Kundschaft - mit oftmals schmutzigen Händen. Das fanden Experten heraus, weil sich an den Automaten eine Vielzahl von Bakterien tummelt und vergaben ihnen den sechsten Platz.

Der siebte Platz geht an Computermäuse. Jeden Tag stehen sie unter Dauernutzung und werden fast minütlich angefasst und hin- und hergeschoben. So bildet sich langsam aber sicher eine Schicht aus Dreck auf den Gegenständen.

Telefone sind ständig in Gebrauch und werden gelegentlich von mehr als nur einem Mitarbeiter genutzt. Sie sind kleine Bakterien-Sammelplätze und landen daher auf Platz acht.

Die Kaffeetasse nimmt den neunten Platz ein, da sie oft und dann meist auch lange in nicht verschließbaren Schränken stehen.

Auf Platz zehn steht der Kopierer. Weil viele Mitarbeiter sich ein Gerät teilen, können sich Bakterien ganz leicht absetzen und von dort aus gut verteilen.

Quelle/Text: Wirtschaftswoche.de, arbeitsicherheit.de
Foto: © mast3r - Fotolia.com


Gefahren am Arbeitsplatz: Lesen Sie auch »Achtung: So gefährlich ist der Montag!« >>

Weitere Nachrichten zum Thema Arbeitssicherheit

Alle Beiträge

Exklusive Produktempfehlungen aus unserem umfangreichen Online-Shop

Lexikon Explosionsschutz Dr. Dyrba

Lexikon Explosionsschutz
von Dr.-Ing. Berthold Dyrba

Wichtige Begriffe des Explosionsschutzes und angrenzender Bereiche

Ca. 2.300 Begriffe zum Explosionsschutz und verwandten Themen, wie z. B. Normung, Gefahrstoffe, Betriebs-, Geräte- und Produktsicherheit.
2. Auflage 2009

Zum Produkt
Arbeitsstättenverordnung

Arbeitsstättenverordnung
von Dr. jur. Kurt Kreizberg

mit Technischen Regeln für Arbeitstätten (ASR) und weiteren Rechtsvorschriften
ca. 600 Seiten
Carl Heymanns Verlag

Zum Produkt
Gefahrstoffrecht und Chemikaliensicherheit

Gefahrstoffrecht und Chemikaliensicherheit
von Wolfram Weinmann / Hans-Peter Thomas / Dr. Helmut A. Klein

Vorschriftensammlung mit Kommentierung und EU-Verordnungen
Zweibändige Ausgabe mit CD-ROM
1. Auflage 2005
ca. 1300 Seiten, Loseblattwerk mit CD-ROM
Carl Heymanns Verlag

Zum Produkt
CHV-16 Betriebssicherheitsverordnung

CHV 16, Betriebssicherheitsverordnung
von Carl Heymanns Verlag (Hrsg.)

10. Auflage 2017
ca. 284 Seiten
Carl Heymanns Verlag

Zum Produkt