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14. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis: Stäube und Rauche im Fokus

Beim 14. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis stehen krebserzeugende Stäube, Fasern und Rauche im Mittelpunkt.
Foto: © Sura Nualpradid - stock.adobe.com

Beim 14. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis stehen krebserzeugende Stäube, Fasern und Rauche im Mittelpunkt. Unternehmen und Betriebe mit neuen Ideen und innovativen Lösungen können sich bis zum 31. März 2022 für die Teilnahme bewerben. 

Am Arbeitsplatz haben viele Beschäftigte mit krebserzeugenden Stäuben und Rauchen zu tun. Zwar geben die Gefahrstoffverordnung und das technische Regelwerk einen rechtlichen Rahmen vor. Aber für die Umsetzung in der Praxis braucht es darüber hinaus praktische Lösungen. Stäube und Rauche kommen unter anderem in diesen Bereichen vor: Baugewerbe, Holzverarbeitung, Recyclingwirtschaft, Gesundheitsdienst und Metallverarbeitung.

Unter dem Motto »STOP dem Krebs am Arbeitsplatz« wird im Jahr 2022 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zum 14. Mal der Deutsche Gefahrstoffschutzpreis verliehen. Neue Ideen und Anregungen, mit denen sich Gefährdungen erkennen und vermeiden lassen, sollen so öffentlich und bekannter werden. Der Preis zeichnet insbesondere vorbildliche praktische Problemlösungen und Initiativen aus, die Arbeitnehmer vor krebserzeugenden Stäuben und Rauchen schützen. Als preiswürdig gelten: 

  • beispielhafte sicherheitstechnische, organisatorische und hygienische Lösungen zur Staub-, Faser- und Rauchminimierung am Arbeitsplatz,
  • die Einführung oder Weiterentwicklung neuer, sicherer oder alternativer Arbeitsmittel oder Verfahren, sowie
  • vorbildliche Initiativen im Bereich der Schulung, Motivation und Mitarbeiterbeteiligung.

Sowohl Einzelpersonen und Personengruppen als auch Firmen und Organisation können teilnehmen. Interessierte können bis zum 31. März 2022 ihr Konzept bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) einsenden. Wer den Preis erhält, darüber entscheidet eine unabhängig Jury. Im Herbst 2022 findet die Preisverleihung statt. Dem Sieger winkt ein Preisgeld.

Weiterführende Informationen zu den Teilnahmevoraussetzungen sind auf der Internetseite der BAuA zu finden. 

Quelle/Text: BAuA / Redaktion arbeitssicherheit.de (SL)

Gefahrstoffliste 2021: Lesen Sie auch »Regelwerk für Sicherheit und Gesundheit« >>

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