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Trend »Mobiles Arbeiten« – nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen

Die Experten sind sich einig: Der klassische Bürojob hat bald ausgedient. Angesagt sind ständige Erreichbarkeit, das Arbeiten in der Bahn, im Flieger oder im Coffeeshop – unterstützt durch technisch mobile Endgeräte auf höchstem Niveau. Sehen so die humanen Arbeitsbedingungen der Zukunft aus?

Früher gingen wir ins Büro, zukünftig tragen wir das Büro mit uns herum. Wir sind ständig erreichbar, immer und überall einsatzbereit und bestimmen unsere Arbeitszeiten selbst. »Mobiles Arbeiten« nennt man diesen Trend, der durch ständig verbesserte mobile Endgeräte unterstützt wird. Bereits jetzt ist die Anforderung an räumliche Mobilität Teil vieler Berufsbilder. Arbeiten »anyplace« und »anytime« verbindet sich vielfach mit der Vorstellung von Unabhängigkeit und Eigenverantwortlichkeit. Mobiles Arbeiten bringt jedoch neue Anforderungen und Belastungen mit sich: Neben dem Umgang mit laufend neuen technischen Anforderungen ist Zeit- und Wissensmanagement gefordert, Kommunikation unter den Bedingungen der Mobilität aufrechtzuerhalten und effektive Planung und Organisation notwendig. Stress und Burnout sind nicht selten die Folgen dieser Arbeitsweise.

Weitere Informationen zum Thema »Mobile Arbeit« stellt das Projekt PaPsD (Partizipative Prävention im Arbeits- und Gesundheitsschutz durch sozialen Dialog), gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, in einem Reader zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen die Aspekte, die in besonderer Weise Ressourcen und Belastungen für die mobilen Beschäftigten darstellen und damit die Gesundheit beeinflussen. Neben positiven Elementen wie kreativen Freiräumen, Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten auf die Planung und Durchführung der eigenen Tätigkeiten und der damit verbundenen Ziele, treten häufig auch negative Aspekte in das Arbeitserleben der Beschäftigten ein, die nicht selten die Kehrseite der Medaille beschreiben und auf strukturelle Gefahren für die Gesundheit in dieser besonderen Tätigkeitsform hinweisen.

Lesen Sie den Reader zu dem Beitrag hier ...

Quelle: Projekt PaPsD

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