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Neues Energieeffizienzkonzept

Am 28. September 2010 hat die Bundesregierung ein Energiekonzept beschlossen. Wesentliche Ziele sind, Energieverbrauch zu senken und Energieeffizienz zu steigern. Das heißt konkret: Optimaler Nutzen bei möglichst geringem Energieeinsatz. Was bedeutet das für Unternehmen?


Zukünftig werden weniger Unternehmen von Entlastungen bei der Strom- und Energiesteuer - zusammengefasst zur sogenannten »Ökosteuer« - profitieren können. Es lohnt sich also für Unternehmen, ihre Prozesse noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Wo werden große Mengen Energie verbraucht? Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es?

Mit einem Energiemanagementsystem nach EN 16001 kann der Energieverbrauch im Unternehmen systematisch erfasst und bewertet werden. Es zeigt Einsparpotenziale und ermöglicht Verbesserungen. Das optimiert nicht nur die internen Abläufe, es spart auch Geld. Die Steuerentlastung wird zukünftig auch davon abhängen, ob ein Energiemanagement nachgewiesen werden kann. Spätestens ab 2013, so schreibt die EU vor, müssen die momentan »bedingungslosen« Steuerentlastungen an Gegenleistungen geknüpft werden. Darauf weist die Firma Qumsult hin, die Unternehmen bei der Einführung eines Energiemanagements unterstützt.

Steuervergünstigungen sichern, Einsparpotenziale nutzen
Im Energiekonzept vom 28. September 2010 heißt es wörtlich: «Die Bundesregierung wird ab 2013 den im Haushaltsbegleitgesetz zu beschließenden Spitzenausgleich im Rahmen der Energie- und Stromsteuer nur noch gewähren, wenn die Betriebe einen Beitrag zu Energieeinsparungen leisten.« Unternehmen sollten deshalb schon jetzt aktiv werden. Das bekräftigt Dipl.-Ing. Jürgen Knopp von Qumsult, . «Nachhaltig Steuervergünstigungen sichern und innerbetriebliche Einsparpotenziale nutzen, Energiemanagement zahlt sich doppelt aus.»

Ein Energiemanagementsystem kann auch die ideale Basis sein, wenn Unternehmen ein integriertes Umweltmanagementsystem einführen wollen. Oder es lässt sich mit geringem Aufwand in ein bereits bestehendes Managementsystem integrieren. Unternehmen können damit beides: Ihren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten und Kosten senken.

Mehr zum Thema »Betrieblicher Umweltschutz« finden Sie hier >>

Quelle: Qumsult GbR


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