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Empfehlungen für einen gesunden Unternehmensumbau

Die europäische Expertengruppe zur Gesundheit in Restrukturierungen (HIRES) untersuchte die Auswirkungen von Restrukturierungen in Unternehmen auf die Gesundheit der Beschäftigten. Die Ergebnisse und Empfehlungen der Untersuchung stehen im Mittelpunkt der Fachveranstaltung „Gesundheit und Restrukturierung - Innovative Ansätze und Politikempfehlungen", die am 10. September 2009, zwischen 9.30 Uhr und 16.30 Uhr in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Berlin stattfindet. Die Veranstaltung richten die BAuA und das Institut für Psychologie der Arbeit, Arbeitslosigkeit und Gesundheit (IPG) der Universität Bremen gemeinsam aus.

Neue Managementsysteme, Veränderungen der Ablauforganisation oder Outsourcing: mit Restrukturierungsmaßnahmen wollen Unternehmen ihre betrieblichen Strukturen neu gestalten. Doch immer seltener geht die neue Struktur in den Wirkbetrieb. Vielmehr zeigen aktuelle Entwicklungen, dass Restrukturierungen in einen wiederkehrenden und andauernden Prozess münden. Häufig lassen sich jedoch die dabei angestrebten Effekte einer gesicherten oder erhöhten betrieblichen Rentabilität nicht erzielen. Stattdessen gefährden Restrukturierungen die physische und psychosoziale Gesundheit aller Mitarbeiter im Unternehmen. Neben den umfassend dokumentierten Gesundheitsproblemen von Menschen, die in die Arbeitslosigkeit entlassen werden, gibt es auch erhebliche Gesundheitsbelastungen bei denen, die im Betrieb verbleiben.

Die europäische Expertengruppe zur Gesundheit in Restrukturierungen (HIRES) hat einen umfassenden Überblick über die Auswirkungen von Unternehmensrestrukturierungen vorgelegt. Zugleich gibt sie Empfehlungen für die sozialen Rahmenbedingungen und Veränderungsmaßnahmen, die eine "gesündere Restrukturierung" berücksichtigen sollte. Die Fachveranstaltung „Gesundheit und Restrukturierung - Innovative Ansätze und Politikempfehlungen" stellt die Ergebnisse des Projektes vor, die auf der interdisziplinären Fachkenntnis von 15 europäischen Projektpartnern und zwölf externen Experten beruhen.

Mit ihren Politikempfehlungen und den Fallstudien von innovativen Ansätzen in Unternehmen und auf regionaler Ebene richtet sich die Veranstaltung gleichermaßen an politische Entscheidungsträger, Vertreter der Sozialpartner, Akteure im Bereich Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz, Personalverantwortliche und Wissenschaftler.

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben, eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung bei Dr. Karl Kuhn, Tel.: 0231.90 71 22 43, Fax: 0231.90 71 25 37, E-Mail: kuhn.karl@baua.bund.de.

Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) - http://www.baua.de

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