DGUV Information 207-025 - Prävention von Gewalt und Aggression gegen Beschäftig...

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Abschnitt 4, 4 Handlungsfelder der Prävention
Abschnitt 4
Prävention von Gewalt und Aggression gegen Beschäftigte im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege Eine Handlungshilfe für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen (DGUV Information 207-025)
Titel: Prävention von Gewalt und Aggression gegen Beschäftigte im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege Eine Handlungshilfe für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen (DGUV Information 207-025)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 207-025
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4 – 4 Handlungsfelder der Prävention

Zum einen geht es darum, die Eskalation von Aggressionen zu vermeiden, die Häufigkeit aggressiver Verhaltensweisen zu reduzieren und somit auch Gewaltvorfälle zu verhindern. Zum anderen sollen die Organisation und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf mögliche Notfälle vorbereitet sein. Das beinhaltet Schutzmaßnahmen gegen unmittelbare Folgen und darüber hinaus Konzepte für Erstbetreuung und Nachsorge, falls es doch zu physischen oder psychischen Verletzungen kommt.

Der Nutzen von Präventionsmaßnahmen

Die gesetzliche Verpflichtung zur Prävention schützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - gleichzeitig fördert sie betriebliche Ressourcen und Prozesse auf vielen Ebenen.

Zuverlässigkeit und Qualität

  • Die Vermeidung von Störungen in Arbeitsabläufen kann zur Sicherung des Erfolgs beitragen.

  • Wer auf Eventualitäten vorbereitet ist, kann auf Probleme angemessener und schneller reagieren.

  • Neues Personal kann gezielt unterwiesen werden und ist schnell in das Präventionskonzept und die Abläufe integriert.

  • Die Kommunikationskultur in der Einrichtung trägt zur Deeskalation und Aggressionsvermeidung bei.

Der wirtschaftliche Nutzen

  • Eine wirksame Prävention kann zu Verringerung von Ausfallzeiten durch Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren beitragen und somit die damit verbundenen Kosten senken.

  • Eine professionelle Nachsorge nach Unfällen verringert die langfristigen Folgen und senkt damit Kosten.

  • Wer mit einem wirksamen Präventionskonzept seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachkommt, erlangt Rechtssicherheit.

Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Geschulte und in das Präventionskonzept eingebundene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zuversichtlicher, kritische Situationen meistern zu können.

  • Das Einbeziehen der Ideen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die Gestaltung der Arbeitsplätze und der Arbeitsabläufe führt zu einer besseren Akzeptanz der Maßnahmen.