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Risikofaktoren für die Kniegelenksarthrose ermittelt

Die Ergebnisse der Fall-Kontroll-Studie „ArGon" (Arbeit und Gonarthrose), die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Auftrag gegeben wurde, stehen im Mittelpunkt des 4. Bergischen Symposiums Ergonomische Produkt- und Arbeitsgestaltung. Das vom Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V (ASER) an der Bergischen Universität Wuppertal ausgerichtete Symposium findet am Montag, 31. August 2009, im HELIOS Klinikum Wuppertal, Konferenzzentrum, Haus 18, statt.

Die Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) gehört zu den häufigsten degenerativen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Als Ursachen für die Entstehung und die Verschlimmerung dieser Erkrankung sind eine Reihe beruflicher Faktoren, wie zum Beispiel das Arbeiten im Knien, aber auch viele nichtberufliche Risikofaktoren, vorrangig das Übergewicht, bekannt. Versicherungsrechtlich wurden Kniegelenksarthrosen durch langjährige berufliche Tätigkeiten im Knien am 1. Juli 2009 als Berufskrankheit in den Anhang zur Berufskrankheiten-Verordnung aufgenommen und können seither als Berufskrankheit entschädigt werden.

Um Erkenntnisse über den Einfluss von physischen Belastungen bei beruflichen und außerberuflichen Tätigkeiten sowie von individuellen Faktoren auf die Entstehung von Gonarthrose zu gewinnen, gab die BAuA 2006 die Fall-Kontroll-Studie „ArGon" (Arbeit und Gonarthrose) in Auftrag. Das Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. ASER führte die Studie gemeinsam mit dem HELIOS Klinikum Wuppertal, dem Sankt Josef Zentrum für Orthopädie und Rheumatologie Wuppertal, dem Klinikum Köln Merheim und der Universität Witten/Herdecke durch. Dazu wurden knapp 2.000 Patienten mit und ohne Kniegelenksarthrose in orthopädischen beziehungsweise unfallchirurgischen Kliniken im Land Nordrhein-Westfalen befragt.

Das Symposium stellt Auswertungsstrategie und Ergebnisse der ArGon-Studie vor. Zudem geht es auf Risikofaktoren für die Entstehung von Gonarthrose ein und stellt einen Zusammenhang zwischen Belastungen und Schadensbildern her. Darüber hinaus beleuchten Referate die Relevanz der Studie aus arbeitsmedizinischer und orthopädischer Sicht.

Das gesamte Programm befindet sich auf der Homepage des Instituts ASER unter der Adresse
http://www.institut-aser.de/dyn_files/db_event/6/8/4.-Bergisches-Symposium-Programmfolder.pdf.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine schriftliche Anmeldung jedoch erforderlich. Darüber hinaus ist die Veranstaltung von der Ärztekammer Nordrhein mit drei Fortbildungspunkten anerkannt.

Weitere Informationen und Anmeldung beim Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) an der Bergischen Universität Wuppertal, M.Sc., Dipl.-Ing. André Klußmann, Telefon 0202.73 10 00, Fax: 02 02 - 73 11 84 oder E-Mail: info@institut-aser.de.

Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) - http://www.baua.de

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