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Pendeln macht krank und unzufrieden

Lange Arbeitswege stressen Berufspendler und machen krank.
Foto: © Kadmy - stock.adobe.com

Arbeitswege von mehr als 30 Minuten können negative Nebenwirkungen auf Gesundheit und Privatleben haben. Das Faktenblatt »Pendeln und gesundheitliche Beschwerden« klärt über die Zusammenhänge und präventive Maßnahmen auf.

Lange Arbeitswege sind belastend

Kurze Arbeitswege sind ein Luxus. Millionen Menschen in Deutschland fahren jeden Tag bis zu 30 Minuten zur Arbeit. Ein Drittel sogar bis zu einer Stunde. Und das kann Auswirkungen auf die Gesundheit und das Privatleben der Pendler haben. Das ist den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zu entnehmen, die in dem Faktenblatt »Pendeln und gesundheitliche Beschwerden« zusammengefasst sind. »Mobilität [kann] für die Menschen auch Nebenwirkungen haben«, so ein Fazit.

Zum einen schlagen lange Arbeitswege auf die Gesundheit: Beschäftigte klagen nicht nur über Erschöpfung, sondern auch Nacken- und Schulterschmerzen, Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Zum anderen beeinträchtigen sie die Work-Life-Balance: Je länger Betroffene pendeln müssen, desto unzufriedener sind sie ihrem Verhältnis zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen.

Präventive Maßnahmen reduzieren die Belastungen durchs Pendeln

Doch es gibt einen Lichtblick für Berufspendler. Belastungen, die durch lange Arbeitswege entstehen – egal ob sie gesundheitlicher oder psychologischer Natur sind – lassen sich begrenzen. Und zwar durch Maßnahmen wie selbstbestimmte Arbeitszeiten, Gleitzeitregelungen oder planbare Arbeits- und Wegezeiten. Wer beispielsweise seinen Arbeitsbeginn mit Stauzeiten oder hohem Verkehrsaufkommen abstimmen kann, ist insgesamt entspannter, so das Faktenblatt.

Das Faktenblatt »Pendeln und gesundheitliche Beschwerden« steht kostenlos auf der Internetseite der BAuA zum Herunterladen zur Verfügung.

Quelle/Text: BAuA, Redaktion arbeitssicherheit.de

Problemzonen ade: Lesen Sie auch »Mehr Bewegung für Rücken, Nacken und Mausarm« >>

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