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Monitor mahnt falsche Sitzhaltung an

Nackenschmerzen, müde Augen oder Schmerzen im Mausarm, verursacht durch langes, unbewegliches Sitzen am Bildschirmarbeitsplatz, könnten bald der Vergangenheit angehören. Ein neuartiger Monitor hilft Schreibtischtätern dabei, ungesunde Körperhaltungen zu vermeiden.


Die größten Rückensünden

Einseitige Belastung der Rückenmuskulatur ist besonders häufig die Ursache für gemeine Rücken- und Nackenschmerzen. Der Klassiker sind Schreibtischjobs: Wer den ganzen Tag gebannt auf den Monitor starrt, bekommt das schnell zu spüren. Selbst, wenn Tisch und Stuhl ergonomisch an die Arbeit angepasst sind. Abhilfe schaffen nur kleine Bewegungspausen, in denen Vielsitzer ihre Körperhaltung korrigieren und die Muskulatur entspannen können. Doch daran denken nur die Wenigsten, wenn sie konzentriert in ihre Arbeit versunken sind.

ErgoSensorMonitorUnterstützung bietet der ErgoSensorMonitor von Philips. Weil er eine kleine Kamera im Gehäuse eingebaut hat, kann er »erkennen«, ob ein Nutzer ergonomisch günstig vor ihm sitzt. Das kleine Bildaufnahmegerät liefert Daten an einen Prozessor, in dem ein intelligenter Algorithmus die Sitzhaltung in Bezug auf die Monitor-Position beziehungsweise die Gesichtsstellung und den Pupillenabstand des Bürohockers analysiert.

Bildschirm-Botschaften für eine korrekte Sitzhaltung

Und wenn die Apparatur bemerkt, dass ein Büroarbeiter über einen längeren Zeitraum hinweg starr und angespannt auf den Bildschirm schaut, erscheinen am unteren Bildschirmrand kleine Ratschläge für den Nutzer, etwa den Abstand zwischen Stuhl und Monitor zu korrigieren, den Kopf in eine gerade Position zu bringen oder auch mal eine kurze Pause einzulegen, wenn die Person schon lange vor dem Bildschirm sitzt.

Die Hinweise basieren auf vier Funktionen des ErgoSensorMonitors: Er misst den Abstand zwischen Kopf und Bildschirm, er bewertet, ob sich der Kopf des Anwenders im richtigen Winkel zum Bildschirm befindet, er erfasst die Zeit, wie lange jemand am Stück am Bildschirm arbeitet und er schaltet sich in einen Sparmodus, wenn er erkennt, dass niemand vor ihm sitzt. Das spart bis zu 80 Prozent Energie.

Nackenschmerzen ade

Wenn das Gerät hält, was seine Produktbeschreibung verspricht, dann ließen sich die größten Rückensünden mithilfe des ErgoSensorMonitors in kürzester Zeit vermeiden. Interessenten erhalten den 24-Zoll-Bildschirm seit April im Fachhandel. Die unverbindliche Preisempfehlung beläuft sich auf um 285 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Text: arbeitssicherheit.de
Foto: Philips/MMD

Ergonomie: Lesen Sie auch »10 Dinge, die Sie über Bildschirmarbeitsplätze wissen sollten« >>


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