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Mehr Bewegung im Job: Beschäftigte sehen Arbeitgeber in der Pflicht

Fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland sitzt während der Arbeitszeit. Vor sechs Jahren war es lediglich jeder Dritte, laut der Techniker Krankenkasse. Die meisten Beschäftigten sehen die Arbeitgeber in der Pflicht im Job für mehr Bewegung zu sorgen.


Das Bedürfnis nach Bewegung ist groß

Fast alle Arbeitnehmer (90 Prozent) in Deutschland wünschen sich mehr Bewegungsmöglichkeiten in ihrem Unternehmen. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Allein jedem Dritten steht kein Bewegungsangebot zur Verfügung. Nicht einmal jeder zweite Büroarbeiter (45 Prozent) schafft kleine Bewegungspausen zwischendurch. Und nur 13 Prozent arbeiten an einem ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz. Doch das Bedürfnis nach Bewegung ist groß: Zwei Drittel der Vielsitzer bedauern den Bewegungsmangel und hätten gerne einen bewegteren Joballtag.

Bewegter Joballtag ist Aufgabe des Unternehmens

Dabei sieht die überwiegende Mehrheit (52 Prozent) in der Schaffung von zusätzlichen Bewegungsangeboten die Pflicht des Arbeitgebers.

Ein ergonomischer Arbeitsplatz steht auf der Bewegungswunschliste ganz oben, dicht gefolgt von Gesundheitskursen sowie guten Fahrradstellplätze.

Allerdings ist laut der TK-Studie der Wunsch der Beschäftigten nach mehr Bewegung nicht gleichzusetzen mit einer Garantie, dass ein steigendes Angebot auch genutzt wird. Die Nutzungszahlen liegen hinter dem Bewegungsangebot der Unternehmen.

Die Angaben stammen aus der TK-Studie »Beweg Dich, Deutschland!«. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat 2013 dafür 1.003 deutschsprachige Personen ab 18 Jahren zu ihrem Bewegungsverhalten im Beruf befragt.

Quelle/Text: Techniker Krankenkasse, Redaktion arbeitssicherheit.de
Foto: © Cello Armstrong - Fotolia.com


Beschwerden am Bewegungsapparat: Lesen Sie auch »Wer rastet der rostet« >>

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