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Homeoffice: Wie ist die Zukunft mobiler Arbeit?

Mobiles Arbeiten dient während der Corona-Pandemie als Maßnahme des Arbeitsschutzes.
Foto: © sebra - stock.adobe.com

Mobiles Arbeiten dient während der Corona-Pandemie als Maßnahme des Arbeitsschutzes. Doch wird das Homeoffice bleiben, wenn die Krisenzeit überstanden ist?

Mit dieser Frage befasst sich der Bericht »Arbeit von zuhause in der Corona-Krise: Wie geht es weiter?« der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 1.500 Betrieben in Deutschland. Demnach arbeitet während der Corona-Pandemie etwa jeder zweite Arbeitnehmer zumindest gelegentlich von zu Hause aus. Im Vergleich zum Vorjahr 2019 ist das ein Anstieg um 20 Prozentpunkte. Nach der Pandemie wollen rund zwei Drittel der Betriebe wieder zum vorherigen Anteil von Homeoffice und mobiler Arbeit zurückkehren. Knapp jedes fünfte Unternehmen will hingegen diese Arbeitsform weiter ausbauen. Neun Prozent der befragten Betriebe möchte Telearbeit und Homeoffice verringern.

Umfang und Möglichkeiten mobiler Arbeit variieren je nach Branche und Betriebsgröße. So wollen 50 Prozent der Betriebe mit mehr als 250 Beschäftigten mehr Homeoffice ermöglichen. Vor allem auch Unternehmen der Branchen Verkehr und Lagerei, Information und Kommunikation sowie des verarbeitenden Gewerbes planen dies. Betriebe aus dem Baugewerbe, dem Bereich Erziehung und Unterricht sowie des Gesundheits- und Sozialwesens wollen eher zum früheren Ausmaß mobiler Arbeit zurückkehren. Gründe dafür nennen die Betriebe unterschiedliche: Manche erachten die Tätigkeiten der Beschäftigten für Homeoffice als ungeeignet, andere geben eine erschwerte Zusammenarbeit oder die Unternehmenskultur an. Wer Telearbeit ausbauen möchte, nennt als Grund die Vorteile für Beschäftigte wie bessere Work-Life-Balance oder eine höhere Attraktivität als Arbeitgeber.

Quelle/Text: BAuA / Redaktion arbeitssicherheit.de (SL)

Arbeitssicherheit: Lesen Sie auch »Sicheres Arbeiten im Homeoffice« >>

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