Explosionsgrenze

Explosionsgrenze ist die Grenze des Bereiches der Konzentration eines brennbaren Stoffes in der Luft, in dem eine Explosion auftreten kann. Überschreitet die Konzentration des ausreichend dispergierten brennbaren Stoffes in der Luft einen Mindestwert (untere Explosionsgrenze), ist eine Explosion möglich. Eine solche kommt nicht mehr zustande, wenn die Konzentration einen maximalen Wert (obere Explosionsgrenze) überschritten hat. Die Explosionsgrenzen variieren stoffabhängig. Atmosphärische Bedingungen wie Druck oder die Sauerstoffkonzentration der Luft können den Konzentrationsbereich zwischen den Explosionsgrenzen verändern.

Beispiel: Methan-Luftgemisch Bei einer Konzentration von 4,4 bis 16,5 Volumen-% Methan in der Luft kann das Gasgemisch gezündet werden. Unterhalb der unteren Explosionsgrenze (UEG) von 4,4 Vol-% ist keine Zündung möglich – das Gemisch zu mager. Liegt die Konzentration des Methan in der Luft oberhalb von 16,5 Vol-% – obere Explosionsgrenze (OEG) – ist die Mischung zu fett. Das zündwilligste Gemisch ist bei einer Konzentration von ca. 8,5 Vol-% vorhanden. Hier ist nur eine geringe Zündenergie notwendig, um eine Explosion auszulösen