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DGUV Information 209-061 - Gebrauch von Hebebändern und Rund...
DGUV Information 209-061 - Gebrauch von Hebebändern und Rundschlingen aus Chemiefasern (bisher: BGI 873)
Titel: Gebrauch von Hebebändern und Rundschlingen aus Chemiefasern (bisher: BGI 873)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-061
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Gebrauch von Hebebändern und Rundschlingen aus Chemiefasern
(bisher: BGI 873)

BG-Information

BGHM
Berufsgenossenschaft Holz und Metall

Stand der Vorschrift: Ausgabe Mai 2013

Autoren:
Jürgen Koop
Hans-Jürgen Kunze

Inhaltsübersicht Abschnitt
  
Vorwort  
Allgemeine Hinweise zur Verwendung 1
Verwendung von Anschlagmitteln aus Chemiefasern in extremen Temperaturbereichen oder in Verbindung mit Chemikalien 2
Überwachung und Prüfung 3
Ablegereife 4
Aufbewahrung 5
Instandsetzungsarbeiten 6
Belastungstabellen 7
Allgemeine Hinweise 7.1
Schlaufenhebeband aus Chemiefasern 7.2
Hebeband aus Chemiefasern mit Beschlagteilen 7.3
Endloshebeband und Rundschlinge aus Chemiefasern 7.4
Quellenverzeichnis 8
Abbildungsverzeichnis 9

Vorwort

BG-Informationen richten sich in erster Linie an den Unternehmer und sollen ihm Hilfestellung bei der Umsetzung seiner Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und ggf. Regeln geben sowie Wege aufzeigen, wie Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermieden werden können.

Der Unternehmer kann bei Beachtung der in den BG-Informationen enthaltenen Empfehlungen, insbesondere den beispielhaften Lösungsmöglichkeiten, davon ausgehen, dass er damit geeignete Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren getroffen hat. Sind zur Konkretisierung staatlicher Arbeitsschutzvorschriften von den dafür eingerichteten Ausschüssen technische Regeln ermittelt worden, sind diese vorrangig zu beachten.

Zur Verhütung von Unfallgefahren müssen beim Gebrauch von Hebebändern und Rundschlingen aus Chemiefasern bestimmte Regeln beachtet werden. Grundlegende sicherheitstechnische Anforderungen sind in Kapitel 2.8 der BG-Regel "Betreiben von Arbeitsmitteln" (BGR 500) enthalten.

Nach Artikel 2 "Begriffsbestimmungen" Buchstabe d) der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG gelten Anschlagmittel und ihre Bestandteile als Lastaufnahmemittel und sind entsprechend Anhang 1 Ziffer 1.7.3 "Kennzeichnung der Maschine" zu kennzeichnen:

  • Firmenname und vollständige Anschrift des Herstellers und gegebenenfalls seines Bevollmächtigten

  • Bezeichnung der Maschine

  • CE-Kennzeichnung

  • Baureihen- oder Typenbezeichnung

  • gegebenenfalls Seriennummer

  • Baujahr, d. h. das Jahr, in dem der Herstellungsprozess abgeschlossen wurde

Es bestehen folgende Normen für Hebebänder und Rundschlingen aus Chemiefasern

  • DIN EN 1492-1 "Flachgewebte Hebebänder aus Chemiefasern für allgemeine Verwendungszwecke" und

  • DIN EN 1492-2 "Rundschlingen aus Chemiefasern für allgemeine Verwendungszwecke".

In dieser BG-Information sind die Regeln zusammengestellt, die bei der Verwendung und Instandhaltung von Hebebänder und Rundschlingen aus Chemiefasern zu beachten sind.

Sind für spezielle Einsätze vom Hersteller weitergehende Festlegungen getroffen worden, sind auch diese zu beachten.

Zur Vereinfachung werden im nachfolgenden Text "Hebebänder und Rundschlingen aus Chemiefasern" unter dem Begriff "Anschlagmittel aus Chemiefasern" zusammengefasst.

Impressum

Herausgeber

Berufsgenossenschaft Holz und Metall
Wilhelm-Theodor-Römheld Straße 15
55130 Mainz

Telefon: 0800 9990080-0
Fax: 06131 802-20800
E-Mail: servicehotline@bghm.de
Internet: www.bghm.de

Servicehotline bei Fragen zum Arbeitsschutz: 0800 9990080-2
Medien Online: bestellung@bghm.de

Fachbereich: Holz und Metall
Autoren:
Jürgen Koop
Hans-Jürgen Kunze

Bildnachweise siehe Seite 17
Ausgabe: Mai 2013