DGUV Regel 101-023 - Einsatz von Forschungstauchern (bisher: BGR/GUV-R 2112)

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Abschnitt 5.8, Einsatzbedingungen für Tauchgeräte
Abschnitt 5.8
Einsatz von Forschungstauchern (bisher: BGR/GUV-R 2112)
Titel: Einsatz von Forschungstauchern (bisher: BGR/GUV-R 2112)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Regel 101-023
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 5.8 – Einsatzbedingungen für Tauchgeräte

5.8.1
Der Taucheinsatzleiter hat dafür zu sorgen, dass mit autonomen Leichttauchgeräten nur so tief und so lange getaucht wird, dass auch bei Wiederholungstauchgängen Haltezeiten nach der Austauchtabelle möglichst nicht erforderlich sind.

5.8.2
Zusätzlich zum sicheren Aufstieg mit max. 10 m/min sollte auf der 3 m-Stufe ein Sicherheitsstopp von 3 min eingehalten werden.

5.8.3
Sind auf Grund der Arbeitsaufgabe Haltezeiten erforderlich, muss entweder mit Nitrox oder mit schlauchversorgten Leichttauchgeräten getaucht werden.

5.8.4
Wird nach Abschnitt 5.8.3 getaucht, so hat der Taucheinsatzleiter dafür zu sorgen, dass für erforderliche Haltezeiten das notwendige Reserveatemgas jederzeit zur Verfügung steht. Bei Tauchen mit schlauchversorgten Leichttauchgeräten hat der Taucher den für das Austauchen erforderlichen Reserveatemgasvorrat in Flaschen mit sich zu führen.

5.8.5
Will der Taucheinsatzleiter von der normalen Ausrüstung mit Vollgesichtsmaske abweichen, darf er dies nur, wenn dadurch keine erhöhte Gefährdung für den Taucher besteht.