DGUV Information 209-039 - Schnittholzsortierung und Schnittholzstapelung in Säg...

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Abschnitt 6, Quersortieranlagen mit automatischer Sortierspe...
Abschnitt 6
Schnittholzsortierung und Schnittholzstapelung in Sägewerken Arbeitssicherheit an Maschinen und Anlagen (DGUV Information 209-039)
Titel: Schnittholzsortierung und Schnittholzstapelung in Sägewerken Arbeitssicherheit an Maschinen und Anlagen (DGUV Information 209-039)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-039
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 6 – Quersortieranlagen mit automatischer Sortierspeicherentleerung

Bild 10: Layout-Beispiel einer Horizontal-Etagen-Sortieranlage

Bild 11: Layout-Beispiel einer Schrägetagen-Sortieranlage

1.Sammelförderer
2.Vereinzelner und Ausrichtrollengang
3.Beurteilung
4.Wendeförderer mit Wurzelkappsäge
5.Untere Beurteilung und Zuteiler
6.Wurzelkappsäge, Vermessung und fallweise Trimmersägen
7.Sortierförderer
8.Sortier-Etagen
9.Entladeförderer
10.Vereinzelner, Ausrichtrollengang und Beurteilung
11.Paketierung, fallweise mit Lagenkappung

Fertigungsablauf

Quersortieranlagen mit automatischer Sortierspeicherentleerung sind Profilier- bzw. Reduzierlinien zum Sortieren von Haupt- und Nebenware im industriellen Maßstab nachgeschaltet.

Lärmeinwirkung

Lärmemissionswerte von Einzelmaschinen sind derzeit nicht verfügbar. Deshalb wurden für typische Tätigkeiten in Sägewerken personenbezogene Messwerte erhoben:

-Obere Beurteilungbis 94 dB(A)
-Untere Beurteilungbis 98 dB(A)
-Stapelbildungbis 96 dB(A)

Sicherheitstechnisches Grundkonzept

Bei diesen Anlagen wird ausschließlich die Gefahrbereichssicherung (Umzäunungen mit elektrisch verriegelten Zugangstüren, Sicherheitslichtschranken) angewandt.

Begründung:

  • Gefährdung durch große bewegte Massen, die durch eine Einzelgefahrstellensicherung nicht beseitigt werden können

  • Vielzahl von Einzelgefahrstellen, deren einzelne Sicherung einen hohen Aufwand erfordern und den Betrieb (Entstören, Instandhaltung) unnötig erschweren würden

Die Schnittstellen einzelner Gefahrbereiche müssen so ausgeführt sein, dass ein unbeabsichtigtes Erreichen angrenzender Gefahrbereiche vermieden wird.