DGUV Regel 109-002 - Arbeitsplatzlüftung - Lufttechnische Maßnahmen (bisher: BGR...

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Abschnitt 3.1, 3 Maßnahmen zur Verhütung von Gefahren für Le...
Abschnitt 3.1
Arbeitsplatzlüftung - Lufttechnische Maßnahmen (bisher: BGR 121)
Titel: Arbeitsplatzlüftung - Lufttechnische Maßnahmen (bisher: BGR 121)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Regel 109-002
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.1 – 3 Maßnahmen zur Verhütung von Gefahren für Leben und Gesundheit bei der Arbeit
3.1 Anforderungen an die Luft am Arbeitsplatz

An Arbeitsplätzen muss die Luft so beschaffen sein, dass sie

  1. 1.

    im Atembereich nicht gesundheitsgefährdend ist,

  2. 2.

    am Arbeitsplatz mit brennbaren Luftverunreinigungen keine Brand- und Explosionsgefahr bildet.

Eine Gesundheitsgefährdung liegt im Allgemeinen nicht vor, wenn nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe "Ermittlung und Beurteilung der Konzentrationen gefährlicher Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen" (TRGS 402) die Arbeitsbereichsanalyse den Befund: "Einhaltung des Grenzwertes" ergibt. Eine Überwachungspflicht ergibt sich nach § 18 Gefahrstoffverordnung.

Eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre liegt vor, wenn Stoffe mit der Luft explosionsfähige Gemische in gefahrdrohender Menge bilden können; siehe "Explosionsschutz-Regeln (EX-RL)" (BGR 104).

Siehe §§ 5 und 6 Betriebssicherheitsverordnung.

Stoffe, die mit Luft gefährliche explosionsfähige Gemische bilden können, sind z.B.:

  • Lösemitteldämpfe bei Verwendung von Kaltreinigern, Beschichtungs- und Klebstoffen,

  • Wasserstoff in Galvanikbetrieben, Akkuladeräumen,

  • Dämpfe von Vergaserkraftstoffen,

  • Stäube aus Kohle, Aluminium, Magnesium, Mehl, Holz,

  • Pulverlack und Flock in Beschichtungsanlagen.