DGUV Regel 109-001 - Schleifen, Bürsten und Polieren von Aluminium Vermeiden von...

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Abschnitt 3.3, 3.3 Aluminiumstaub/Selbsterwärmung/Selbstentz...
Abschnitt 3.3
Schleifen, Bürsten und Polieren von Aluminium Vermeiden von Staubbränden und Staubexplosionen (DGUV Regel 109-001)
Titel: Schleifen, Bürsten und Polieren von Aluminium Vermeiden von Staubbränden und Staubexplosionen (DGUV Regel 109-001)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Regel 109-001
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.3 – 3.3 Aluminiumstaub/Selbsterwärmung/Selbstentzündung

Bei Kontakt von Aluminiumstaub mit Sauerstoff erfolgt eine Oxidationsreaktion. Das ist eine exotherme Reaktion, bei der Wärme erzeugt wird. Feine Aluminiumpartikel haben eine große Oberfläche. Frisch erzeugte Partikel sind reaktiver. Thermisch isolierende Umgebungsbedingungen, wie ein hoher Luftanteil im Staub, die Beimischung von Baumwollfasern durch Polierwerkzeuge, usw., begünstigen bei großen Abfallmengen das Erreichen der Zündtemperatur von einzelnen Abfallkomponenten (die Zündtemperatur von Baumwolle liegt bei: 450 C). Ohne externe Zündquelle kann ein Schwelbrand im Inneren des Abfalls selbst oder ein offener Brand auf der Abfalloberfläche entstehen. Luftzufuhr, zum Beispiel durch den offenen Transport auf einem LKW, kann aus einem unsichtbaren Schwelbrand einen offenen Brand machen. Die Selbsterwärmungsneigung von verschiedenen Aluminium-, Schleif- oder Polierstäuben ist unterschiedlich und kann beispielsweise mit dem Accelerating Rate Calorimeter (ARC)-Verfahren gemessen werden.