Technische Regeln für Gefahrstoffe Holzstaub (TRGS 553) Bundesrecht

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Anlage 3 TRGS 553, Beispiele für Maschinen und Anlagen, an d...
Anlage 3 TRGS 553
Technische Regeln für Gefahrstoffe Holzstaub (TRGS 553)
Bundesrecht

Anhangteil

Titel: Technische Regeln für Gefahrstoffe Holzstaub (TRGS 553)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: TRGS 553
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Technische Regel

Anlage 3 TRGS 553 – Beispiele für Maschinen und Anlagen, an denen eine Konzentration für Holzstaub in der Luft von 2 mg/m3 oder weniger als Schichtmittelwert eingehalten wird.

Eine Exposition der Beschäftigten, bei der eine Konzentration für Holzstaub in der Luft von 2 mg/m3 oder weniger als Schichtmittelwert eingehalten wird, liegt vor bei der Holzbearbeitung an Maschinen

  1. 1.

    mit geringer Emission von einatembarem Holzstaub, wie z.B.

    1. a)

      Ständerbohrmaschinen bei Verwendung üblicher Spiralbohrer,

    2. b)

      Astlochfräsen,

    3. c)

      Kettenstemmmaschinen,

    4. d)

      Montagearbeiten ohne Zerspanung,

    5. e)

      Gattersägemaschinen, wenn die Späne über Vibrorinnen oder über Absaugung abgeführt werden,

    6. f)

      Streumaschinen (gekapselt) für die Spanplattenherstellung,

    7. g)

      Abbundanlagen (gekapselt),

    8. h)

      Werkunterricht, sofern die Lehrinhalte des Werkunterrichts an allgemein bildenden Schulen davon betroffen sind.

  2. 2.

    die im Freien, in teilweise offenen Hallen, unter Wetterschutzdächern oder auf Montagebaustellen eingesetzt werden, wie z. B.

    1. a)

      transportable Kreissägemaschinen,

    2. b)

      Montagekreissägemaschinen,

    3. c)

      Zimmereihandmaschinen für Abbund,

    4. d)

      Motorkettensägen,

    5. e)

      Abbundanlagen.

  3. 3.

    mit einer geringen Zerspanungsleistung, wie z. B.

    1. a)

      Furnierkreissägen,

    2. b)

      Langloch-, Dübel- und Reihenbohrmaschinen.

    Dies ist zum Beispiel im Handwerk der Fall.

  4. 4.

    mit geringen Maschinenlaufzeiten wie z. B.

    1. a)

      Ausleger- und Gehrungskappkreissägemaschinen,

    2. b)

      Montagekreissägemaschinen,

    sofern sie in handwerklichen oder vergleichbaren Betrieben bei Maschinenlaufzeiten bis zu einer Stunde pro Schicht eingesetzt werden und die Absaugkapazität der bestehenden Absauganlage ausreichend ist.

Bemerkung: Kettenstemmmaschinen und Tischoberfräsmaschinen werden heute in Handwerk und Industrie nahezu nicht mehr eingesetzt. Der Vollständigkeit halber werden sie hier noch aufgeführt.