DGUV Information 213-111 - Quarzhaltiger Staub in der Keramischen Industrie Bran...

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Abschnitt 3.3, 3.3 Setzen und Entladen von Ziegelprodukten a...
Abschnitt 3.3
Quarzhaltiger Staub in der Keramischen Industrie Branchenlösungen gemäß TRGS 559 (DGUV Information 213-111)
Titel: Quarzhaltiger Staub in der Keramischen Industrie Branchenlösungen gemäß TRGS 559 (DGUV Information 213-111)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-111
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.3 – 3.3 Setzen und Entladen von Ziegelprodukten auf Ofenwagen am Brennofen bzw. in der Produktion vor und nach dem Brand, einschließlich Besanden

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Abb. 8
Setzanlage für Ziegelprodukte

Beim Setzen und Entladen von Ziegelprodukten auf Ofenwagen (Setzanlage) stellen die nachfolgend aufgelisteten Schutzmaßnahmen und Arbeitsvorgänge die branchenüblichen Betriebs- und Verfahrensweisen dar:

  • Aufgrund der Größe und Arbeitsweise der Setzanlage besitzen diese Anlagen keine Einhausung.

  • Branchenüblich bzw. Stand der Technik ist eine Stauberfassung im Bereich der Besandung. Es kann jedoch nur ein begrenztes Volumen abgesaugt werden, da sonst nicht genügend Sand auf die getrockneten Ziegel aufgebracht werden kann.

  • Es ist nicht möglich, nass zu arbeiten, da die getrockneten Ziegel vor dem Brennen keine zusätzliche Feuchtigkeit aufnehmen dürfen.

  • Bei Störungen an der Setzanlage greifen die Beschäftigten vor Ort ein, sodass sie sich nicht oder nur kurze Zeit in einem fremdbelüfteten Leitstand aufhalten können.

  • Der Einsatz von gröberen Sandgemischen führt zu einem Verrutschen der Ziegel und in der Folge zum Einsturz der Stapel auf den Ofenwagen.

  • Die Substitution des Sandes durch alternative Einstreumittel führt zu Farbveränderungen oder zum Verkleben der Ziegel.