DGUV Information 207-010 - Bewegen von Menschen im Gesundheitsdienst und in der ...

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Abschnitt 5.2, 5.2 Erfolgsfaktor: Kombination verschiedener ...
Abschnitt 5.2
Bewegen von Menschen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege Prävention von Muskel- und Skelett-Erkrankungen (DGUV Information 207-010)
Titel: Bewegen von Menschen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege Prävention von Muskel- und Skelett-Erkrankungen (DGUV Information 207-010)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 207-010
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 5.2 – 5.2 Erfolgsfaktor: Kombination verschiedener Managementsysteme

Neben dem Arbeitsschutzmanagement mit seinen wesentlichen Bestandteilen der Gefährdungsbeurteilung und dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement, gibt es in Einrichtungen des Gesundheitswesens zahlreiche weitere Managementsysteme, wie bspw. ein Pflege-, Hygiene-, Umwelt- sowie ein Qualitätsmanagement. Daher ist es sinnvoll die Aspekte der Arbeitssicherheit und der Gesundheit der Beschäftigten mit bereits bestehenden Managementsystemen zu verknüpfen oder bspw. in einem einzigen Managementsystem zusammen zu führen. Diese begriffliche Zusammenführung hat sich inzwischen auch unter dem Begriff Management für Sicherheit und Gesundheit etabliert. Dadurch kann eine ganzheitliche und nachhaltige Verbesserung des Wirtschaftens unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten, zu betreuenden Menschen, Auftragnehmerinnen und -nehmern sowie Besucherinnen und Besuchern des Unternehmens erreicht werden. Mittels regelmäßiger Evaluation betrieblicher Aspekte und Gefährdungen können z. B. gezielt die Bereiche ermittelt werden in denen zwingender Handlungsbedarf besteht. Die daraus resultierenden Maßnahmen können daher aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern sinnvoll miteinander verknüpft werden.

Um unnötige Dokumentationsarbeit zu vermeiden, können, auf Grund der zwischenzeitlich angepassten Strukturen der entsprechenden Regelwerke und der damit verbundenen Synergieeffekte, die daraus resultierenden Anforderungen weitgehend in die bestehende QM-Dokumentation integriert werden. Auch andere Systemintegrationen können fast beliebig kombiniert werden, da die zwischenzeitlich weiterentwickelten Normen wie die DIN ISO 45001 alle eine gemeinsame Grundstruktur und zahlreiche Übereinstimmungen besitzen. Kompatibilität und Konfliktfreiheit der Inhalte sind dadurch gewährleistet und auch die einheitliche Verwendung von Begrifflichkeiten ist im Rahmen der zurückliegenden Revisionen erheblich verbessert worden.

Durch die gemeinsame Zertifizierung von Qualitäts-, Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutzmanagementsystemen lassen sich Aufwendungen und Kosten vermindern.