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DGUV Information 206-030 - Umgang mit psychisch beeinträchtigten Beschäftigten Handlungsleitfaden für Führungskräfte (DGUV Information 206-030)
Titel: Umgang mit psychisch beeinträchtigten Beschäftigten Handlungsleitfaden für Führungskräfte (DGUV Information 206-030)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 206-030
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Umgang mit psychisch beeinträchtigten Beschäftigten
Handlungsleitfaden für Führungskräfte
(DGUV Information 206-030)

Information

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Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung
Spitzenverband
string

Stand der Vorschrift: September 2020

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Inhaltsverzeichnis Abschnitt
  
Anliegen und Ziel der Broschüre  
Psychische Auffälligkeiten und psychische Störungen 1
Erkennen von psychischen Gesundheitsbeeinträchtigungen bei Beschäftigten 2
Tipps und praktische Hilfen 3
Rückkehr nach Krankheit in das Unternehmen 4
Wege zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz 5
Arbeitsrechtliche Aspekte 6
  
Kurzbeschreibung ausgewählter psychischer Störungen Anlage 1
Leitfäden für Gesprächsvorbereitung und -durchführung Anlage 2

Anliegen und Ziel der Broschüre

Während in der Vergangenheit meist die physische Gesundheit zum Erhalt der beruflichen Leistungsfähigkeit im Vordergrund stand, ist es angesichts grundlegender Veränderungen in der Arbeitswelt notwendig geworden, sich verstärkt auch mit der psychischen Gesundheit von Beschäftigten auseinanderzusetzen. Grund dafür sind unter anderem die Herausforderungen der neuen Arbeitswelt: eine Beschleunigung des Arbeitshandelns, eine steigende Arbeitsintensität, die Verkürzung von Planungs- und Handlungszeiten sowie der zunehmende Einfluss von Kommunikations- und Informationstechnologien auf die Arbeit. Oftmals resultieren daraus Zeit-, Termin- und Leistungsdruck für Beschäftigte, Führungskräfte, Unternehmerinnen und Unternehmer. Hinzu kommen Anforderungen, die der demographische Wandel mit sich bringt.

Um dies alles bewältigen zu können, bedarf es zunehmend sowohl gesundheitserhaltender Arbeitsbedingungen als auch eines sozialkompetenten Führungsverhaltens.

Für eine menschengerechte Arbeitsgestaltung ist in erster Linie die Führungskraft verantwortlich, wobei sie partizipativ Beschäftigte als Expertinnen und Experten ihrer Tätigkeit in die Gestaltung der Arbeit einbeziehen sollte. Sie muss frühzeitig wahrnehmen, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in ihrem Leistungs- und Sozialverhalten verändern, denn verändertes Verhalten kann ein Anzeichen möglicher Überforderung und/oder gesundheitlicher Beeinträchtigungen sein. Es gilt, rechtzeitig zu reagieren und den Betroffenen Hilfe anzubieten.

Der vorliegende Leitfaden will für das Thema "Beeinträchtigung psychischer Gesundheit" sensibilisieren und informieren. Führungskräfte sollen ermutigt und unterstützt werden, auf psychisch auffällige beziehungsweise beeinträchtigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuzugehen und diese anzusprechen. Er soll eine praktische Hilfestellung für den Umgang mit diesen Beschäftigten sein.

Gesunde Beschäftigte braucht jedes Unternehmen. Engagiertes, achtsames und mutiges Handeln der Führungskräfte kann dazu beitragen, dass Beschäftigte über ein gesamtes Arbeitsleben gesund, leistungsfähig und zufrieden sind.

Impressum

Herausgegeben von:
Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung e.V. (DGUV)

Glinkastraße 40, 10117 Berlin
Telefon: 030 13001-0 (Zentrale)
Fax: 030 13001-9876
E-Mail: info@dguv.de
Internet: www.dguv.de

Sachgebiet Psyche und Gesundheit in der Arbeitswelt
des Fachbereichs Gesundheit im Betrieb der DGUV

Dr. Fritzi Wiessmann (Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik
Telekommunikation); Heike Merboth (Unfallkasse Sachsen); Gudrun Wagner
(Berufsgenossenschaft Holz und Metall)

Fachliche Unterstützung zum Kapitel 6 "Arbeitsrechtliche Aspekte":
Herr Konrad Kraft (Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation); Frau Sabine Ernst (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)

DGUV Information 206-030
zu beziehen bei Ihrem zuständigen Unfallversicherungsträger oder unter
www.dguv.de/publikationen Webcode: p206030