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Abschnitt 5, 5 Erreichbare Pegelminderung
Abschnitt 5
Geräuschminderung durch Kapselung Hinweise zur Gestaltung von Kapseln einfacher Bauart (IFA-LSA 01-243)
Titel: Geräuschminderung durch Kapselung Hinweise zur Gestaltung von Kapseln einfacher Bauart (IFA-LSA 01-243)
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: IFA-LSA 01-243
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 5 – 5 Erreichbare Pegelminderung

Bei der Lärmminderung durch eine Kapselung kann man unterscheiden zwischen der Minderung der Geräuschemission der Einzelschallquelle, was sich z. B. mit dem Einfügungsdämmmaß Dw beschreiben lässt, und der Minderung der Geräuschbelastung an dem entsprechenden Arbeitsplatz, d. h. der Minderung des Lärmexpositionspegels bzw. des Mittelungspegels unter Einbeziehung aller vorhandenen Geräuschquellen. Während die Minderung der Geräuschemission im Wesentlichen von der konstruktiven Gestaltung der Kapselung abhängt, sind für die erreichbare Minderung der Geräuschbelastung am Arbeitsplatz in der Regel auch Geräuscheinwirkungen von anderen Lärmquellen oder mögliche Öffnungszeiten der Kapsel bei laufender Maschine von Bedeutung. Dadurch ist die Pegelminderung an dem entsprechenden Arbeitsplatz meist geringer als es nach dem Einfügungsdämmmaß der Kapsel zu erwarten wäre.

Dieser Gesichtspunkt muss bei der Planung einer Kapsel berücksichtigt werden, um eine akustische Überdimensionierung und damit verbundene unnötige Kosten zu vermeiden. Deshalb werden hier nicht nur die in Abhängigkeit vom konstruktiven Aufwand erreichbaren Schalldämmmaße (siehe Abschnitt 5.1), sondern auch die unter bestehenden Umgebungs- und Einsatzbedingungen erreichbaren Lärmminderungserfolge dargestellt (siehe Abschnitt 5.2).