Jugendliche BGHM-I 105

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Abschnitt 7, 7 Bohrmaschinen
Abschnitt 7
Jugendliche BGHM-I 105
Titel: Jugendliche BGHM-I 105
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: BGHM-I 105
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 7 – 7 Bohrmaschinen

Starke Rotation

Beim Bohren besteht die Gefahr, dass weite Kleidungsstücke oder lange, offene Haare erfasst werden. Durch die starke Rotation der Spindel werden Finger, Hände und Arme in die Maschine gezogen. Erfasst der Bohrer das Haar und der Kopf gerät in die Maschine, besteht unmittelbar Lebensgefahr.

Die Prävention:

  • eng anliegende Kleidung tragen, Ärmel nur nach innen aufkrempeln

  • lange Haare durch Haarnetz oder Mütze schützen

  • Ringe oder anderen Schmuck vor Arbeitsbeginn ablegen

  • keine Handschuhe beim Bohren tragen, sie werden besonders leicht erfasst

Sicherung des Werkstückes

Die Werkstücke fest einspannen oder mit Hilfe eines Anschlags festlegen. Lose Werkstücke können durch den Bohrer mitgerissen werden und herumschlagen. Dabei treten Kräfte auf, die mit der bloßen Hand nicht mehr zu regulieren sind.

Sicherheit beim Werkstückwechsel

Vor jedem Werkstückwechsel wird die Maschine stillgesetzt und der Auslauf des Bohrers abgewartet.

Vorsicht bei Spänen!

Bohrspäne dürfen nur mit geeigneten Hilfsmitteln entfernt werden. Dies sind z. B. Besen, Spänehaken mit glattem Griff und Handschutz, denn Späne sind messerscharf.

Der Tipp: Beim Ausblasen von Spänen aus Sacklöchern oder beim Bohren spröder Werkstoffe wie Messing: Schutzbrille auf!

Handbohrmaschinen

Vor dem Anschließen einer Bohrmaschine sollten folgende Eigenschaften geprüft werden:

  • Eignet sich die Maschine für den geplanten Einsatzbereich?

  • Ist sie äußerlich in Ordnung (Stecker, Isolation der Leitung usw.)?

Bohrmaschinen mit hoher Leistung besitzen einen zweiten Handgriff. Sie sind nur mit beiden Handgriffen zu führen.

Werden Bohrlöcher zu Beginn des Arbeitsganges angekörnt, verläuft der Bohrer nicht so leicht. Kurz vor Bohrerdurchtritt sollte der Andruck des Bohrers verringert werden, damit er beim Durchtritt nicht verklemmt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Werkstück oder Maschine aus der Fassung geraten und herumschleudern.

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