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T – Scheuermann
Scheuermann, Praxishandbuch Brandschutz, 2016
Autor: Dyrba
Titel: Praxishandbuch Brandschutz
Herausgeber: Scheuermann
Auflage: 2016
Autor: Dyrba
Abschnitt: 1 Wegweiser → 1.4 Glossar
 

T

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t90-Strecke

Abstand zwischen Messposition und Absperrvorrichtung.

Bemerkung: Dieser Abstand hängt ab vom gemessenen Gas-Luft-Gemisch unter Berücksichtigung der Strömungsgeschwindigkeit, der Einstellzeit des Messgerätes, der Abschaltzeit und der Schließzeit der Schnellabsperreinrichtung. Die Einstellzeit ist die Zeit, die benötigt wird, bis 90 % der Endanzeige erreicht werden.

Tätigkeit

Eine Tätigkeit gemäß GefStoffV (§ 3 Abs. 3 GefStoffV) ist jede Arbeit, bei der Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse im Rahmen eines Prozesses einschließlich Produktion, Handhabung, Lagerung, Beförderung, Entsorgung und Behandlung verwendet werden oder verwendet werden sollen oder bei der Stoffe oder Zubereitungen entstehen oder auftreten. Hierzu gehören insbesondere das Verwenden im Sinne des § 3 Nr. 10 ChemG sowie das Herstellen. Tätigkeiten im Sinne der GefStoffV sind auch Bedien- und Überwachungsarbeiten, sofern diese zu einer Gefährdung von Beschäftigten durch Gefahrstoffe führen können. Tätigkeiten im Sinne der BiostoffV sind das Herstellen und Verwenden von biologischen Arbeitsstoffen, insbesondere das Isolieren, Erzeugen und Vermehren, das Aufschließen, das Ge- und Verbrauchen, das Be- und Verarbeiten, Ab- und Umfüllen, Mischen und Abtrennen sowie das innerbetriebliche Befördern, das Lagern einschließlich Aufbewahren, das Inaktivieren und das Entsorgen. Zu den Tätigkeiten zählt auch der berufliche Umgang mit Menschen, Tieren, Pflanzen, biologischen Produkten, Gegenständen und Materialien, wenn bei diesem Umgang biologische Arbeitsstoffe freigesetzt werden können und dabei Beschäftigte mit den biologischen Arbeitsstoffen direkt in Kontakt kommen können.

Gezielte Tätigkeiten liegen vor, wenn

  1. 1.

    biologische Arbeitsstoffe mindestens der Spezies nach bekannt sind,

  2. 2.

    die Tätigkeiten auf einen oder mehrere biologische Arbeitsstoffe unmittelbar ausgerichtet sind und

  3. 3.

    die Exposition der Beschäftigten im Normalbetrieb hinreichend bekannt oder abschätzbar ist.

Nicht gezielte Tätigkeiten liegen vor, wenn mindestens eine der vorgenannten Voraussetzungen nicht gegeben ist.

Taktile Einrichtung

Einrichtung, die eine fühlbare Empfindung erzeugt, um Personen zu signalisieren, dass eine Brandmeldung vorliegt.

Tank

  • Doppelwandiger Tank: Tank, bestehend aus einer inneren und äußeren Wand mit einem Überwachungsraum dazwischen, wobei der maximale Füllstand des Tanks nicht die Höhe des Überwachungsraumes übersteigt.

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  • Einwandiger Tank: Tank, bestehend aus einer einzigen Wand.

  • Offener Tank: Tank, bei dem die Lösemittel während des Normalbetriebes, einschließlich Beladen und Entladen, mit der äußeren Umgebung in Verbindung treten können.

  • Transporttank: Jeder ortsveränderliche Tank, der Flüssigkeiten zu dem Zweck aufnimmt, um sie in einen ortsfesten Lagertank abzugeben.

Tankcontainer

Tankcontainer sind Transportbehälter mit einem Rauminhalt von mehr als 450 l, die ihrer Bauart nach dazu bestimmt sind, auf Fahrzeugen transportiert und auch im gefüllten Zustand auf- und abgesetzt zu werden.

Tankcontainer/ortsbewegliche Tanks

Tankcontainer und ortsbewegliche Tanks sind Transportbehälter mit einem Rauminhalt von mehr als 450 l, die ihrer Bauart nach dazu bestimmt sind, auf Fahrzeugen transportiert und auch im gefüllten Zustand auf- und abgesetzt zu werden. Auf Kapitel 1.2 Anlage A des ADR wird verwiesen.

Tankfahrzeuge

Tankfahrzeuge sind nicht schienengebundene Fahrzeuge, deren Tanks mit dem Fahrwerk fest verbunden sind.

Aufsetztanks sind Transportbehälter, die ihrer Bauart nach dazu bestimmt sind, während der Befüllung, Beförderung und Entleerung mit dem Fahrzeug fest verbunden zu sein und nur im leeren Zustand auf- und abgesetzt zu werden.

Tanks auf Fahrzeugen sind Transportbehälter, die Bestandteil von Tankfahrzeugen oder Eisenbahnkesselwagen sind oder die als Aufsetztanks auf Fahrzeugen transportiert werden.

Ein festverbundener Tank ist ein Tank mit einem Fassungsraum von mehr als 1.000 l, der dauerhaft auf einem Fahrzeug – das damit zum Tankfahrzeug wird – befestigt ist oder einen Bestandteil des Fahrgestells eines solchen Fahrzeuges bildet.

Ein Aufsetztank ist ein Tank mit einem Fassungsraum von mehr als 450 l, der durch seine Bauart nicht dazu bestimmt ist, Güter ohne Umschlag zu befördern, und der gewöhnlich nur im leeren Zustand abgenommen werden kann.

Ein Saug-Druck-Tank für Abfälle ist ein hauptsächlich für die Beförderung gefährlicher Abfälle verwendeter festverbundener Tank oder Aufsetztank, der in besonderer Weise gebaut und ausgerüstet ist. Auf Kapitel 6.10 des ADR wird verwiesen. Zu den Saug-Druck-Tanks gehören auch solche Tanks, die der Ausnahme Nr. 63 (alt) oder der Ausnahme Nr. 22 (neu) der Gefahrgut-Ausnahmeverordnung entsprechen.

Flugfeld-Tankfahrzeuge sind Tankfahrzeuge, die ausschließlich der Betankung von Luftfahrzeugen dienen

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Tankstellen

Tankstellen sind ortsfeste Anlagen, die der Versorgung von Land-, Wasser- und Luftfahrzeugen mit entzündlichen, leichtentzündlichen oder hochentzündlichen Flüssigkeiten dienen, einschließlich der Lager- und Vorratsbehälter.

Tankstellen sind ortsfeste Anlagen, die der Versorgung von Land-, Wasser- und Luftfahrzeugen mit flüssigen Kraftstoffen aus Abgabeeinrichtungen dienen, einschließlich der Lagerbehälter.

Eine Tankstelle umfasst räumlich

  1. 1.

    die Wirkbereiche der Abgabeeinrichtungen,

  2. 2.

    die Domschächte unterirdischer Lagerbehälter,

  3. 3.

    oberirdische Lagerbehälter,

  4. 4.

    die Verkehrswege für die An- und Abfahrt zu betankender Fahrzeuge einschließlich des Stauraumes,

  5. 5.

    die Verkehrswege und Standplätze für die der Versorgung der Tankstelle dienenden Straßentankfahrzeuge und

  6. 6.

    die Wirkbereiche bei der Befüllung der Lagerbehälter.

Tankstelle

Anlage, die für die Abgabe von flüssigen Kraftstoffen in die Tanks von Automobilen, Booten und Leichtflugzeugen und in transportable Behälter bereitsteht.

Tanksysteme

Über ein Füllsystem zusammengeschlossene Tanks bilden ein Tanksystem.

Tätigkeiten

Eine Tätigkeit gemäß GefStoffV (§ 3 Abs. 3 GefStoffV) ist jede Arbeit, bei der Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse im Rahmen eines Prozesses einschließlich Produktion, Handhabung, Lagerung, Beförderung, Entsorgung und Behandlung verwendet werden oder verwendet werden sollen oder bei der Stoffe oder Zubereitungen entstehen oder auftreten. Hierzu gehören insbesondere das Verwenden im Sinne des § 3 Nr. 10 des Chemikaliengesetzes sowie das Herstellen. Tätigkeiten im Sinne der GefStoffV sind auch Bedien- und Überwachungsarbeiten, sofern diese zu einer Gefährdung von Beschäftigten durch Gefahrstoffe führen können.

Tatsächliche Baustoffeigenschaften

Eigenschaften eines Bauteils, die nach den Anforderungen der einschlägigen Produktnorm an repräsentativen Proben bestimmt werden, die einem Probekörper zur Brandprüfung entnommen wurden.

Tauchbeschichten

Auftrag von organischen flüssigen Beschichtungsstoffen durch Eintauchen der Werkstücke in einen Tank mit Beschichtungsstoffen.

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Bemerkung: Es werden zwei Arten von organischen flüssigen Beschichtungsstoffen verwendet: wasserverdünnbare Beschichtungsstoffe und lösemittelverdünnbare Beschichtungsstoffe.

Tauchbeschichtungsanlage

Als Tauchbeschichtungsanlage versteht man die Maschinen, die insgesamt die Tauchbeschichtungseinrichtung bilden. In der Tauchbeschichtungseinrichtung werden die organischen flüssigen Beschichtungsstoffe auf Werkstücke aufgetragen. Tauchbeschichtungseinrichtungen können folgende Maschinen und -teile umfassen:

  • Transporteinrichtung;

  • Transportsystem, bestehend aus folgenden Teilen: Tauchen, Abtropfen, Trocknen;

  • Tauchtank und Sicherheitstank;

  • Technische Lüftung;

  • Abtropfbereich mit Rückhaltemöglichkeit;

  • Einrichtungen für den Abdunstbereich;

  • Zusatzausrüstung, wie z.B. Pumpen, Filter, Heizsysteme, Rührwerke.

Bemerkung: Tauchbeschichtungsanlagen können, z.B. installiert sein:

  • in einem Arbeitsraum (ohne spezifische Einhausung)

  • in einem Bearbeitungstunnel (Einhausung)

Tauchsicherung

Eine Flammendurchschlagsicherung, die die Strömung eines brennbaren Gemisches unter Verwendung einer Wasservorlage in getrennte Blasen zerteilt und auf diese Weise einen Flammendurchschlag verhindert.

Tauchverfahren

Tauchverfahren ist ein Verfahren, bei dem sich das zu reinigende Werkstück in einem mit einer Reinigungsflüssigkeit gefüllten Tank befindet und die Oberfläche des Werkstückes vollständig mit der Reinigungsflüssigkeit in Kontakt kommt, um so die gewünschte Reinigung durch Verteilung der Verschmutzungen in der Reinigungsflüssigkeit zu erzielen.

Technisch dicht

So hergestellt, dass keine Veränderungen der Gaszusammensetzung auftreten.

Bemerkung 1: Technisch dicht können Gasleitungen, Anlagenteile und Ausrüstungsteile einschließlich aller lösbaren und unlösbaren Verbindungen sein.

Bemerkung 2: Die Bezeichnung technisch dicht bedeutet, dass z.B. Diffusionsvorgänge an statisch beanspruchten Dichtungen vorkommen können.

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Technisch reines Acetylen

Als technisch reines Acetylen gilt – unabhängig von der Herstellungsart – Acetylen, das in seinem Acetylengehalt dem aus Calciumcarbid erzeugten Acetylen (Entwicklergas) entspricht.

Technische Regeln Betriebssicherheit (TRBS)

Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) geben den Stand der Technik, der Arbeitsmedizin und Hygiene entsprechende Regeln und sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse für die Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln sowie für den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen wieder.

Sie werden vom Ausschuss für Betriebssicherheit ermittelt und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Bundesarbeitsblatt bekannt gemacht.

Die Technischen Regeln konkretisieren die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) hinsichtlich der Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen sowie der Ableitung von geeigneten Maßnahmen. Bei Anwendung der beispielhaft genannten Maßnahmen kann der Arbeitgeber insoweit der Vermutung der Einhaltung der Vorschriften der Betriebssicherheitsverordnung für sich geltend machen. Wählt der Arbeitgeber eine andere Lösung, hat er die gleichwertige Erfüllung der Verordnung schriftlich nachzuweisen.

Technische Regeln für brennbare Flüssigkeiten (TRbF)

Die Technischen Regeln für brennbare Flüssigkeiten (TRbF) geben den Stand der sicherheitstechnischen Anforderungen an die Werkstoffe, Herstellung, Berechnung, Ausrüstung, Aufstellung und Prüfung sowie für den Betrieb von Anlagen zur Lagerung, Abfüllung und Beförderung brennbarer Flüssigkeiten wieder. Sie wurden vom Deutschen Ausschuss für brennbare Flüssigkeiten (DAbF) aufgestellt.

Bemerkung: Die von einem aufgrund einer Rechtsverordnung nach § 11 des Gerätesicherheitsgesetzes in der am 31.12.2000 geltenden Fassung eingesetzten Ausschuss ermittelten technischen Regeln gelten bezüglich ihrer betrieblichen Anforderungen bis zur Überarbeitung durch den Ausschuss für Betriebssicherheit und ihrer Bekanntgabe durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fort (BetrSichV).

Technische Spezifikation (TS)

Von CEN/CENELEC angenommenes Dokument, bei dem die künftige Möglichkeit zur Annahme als Europäische Norm gegeben ist, bei dem zurzeit jedoch

  • die erforderliche Zustimmung zur Annahme als Europäische Norm nicht erreicht werden kann,

  • noch Zweifel bestehen, ob Konsens erzielt worden ist,

  • die technische Entwicklung des Normungsgegenstandes noch nicht abgeschlossen ist, oder

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  • aus anderen Gründen die sofortige Veröffentlichung als Europäische Norm ausgeschlossen ist.

Bemerkung 1: Eine Technische Spezifikation darf nicht im Widerspruch zu einer bestehenden Europäischen Norm stehen.

Bemerkung 2: ISO/IEC haben ein vergleichbare Veröffentlichungsform.

Technischer Bericht (TR)

CEN/CENELEC-Dokument, das informatives Material enthält, das nicht zur Veröffentlichung als Europäische Norm oder Technische Spezifikation geeignet ist.

Bemerkung 1: Ein TR kann z.B. Daten aus einer Umfrage unter den nationalen CEN/CENELEC-Mitgliedern, Daten über die Arbeit anderer Organisationen oder Daten über den Stand der Technik bezüglich nationaler Normen zu einem bestimmten Fachbereich enthalten.

Bemerkung 2: ISO/IEC haben eine vergleichbare Veröffentlichungsform.

Technischer Kontrollwert (TKW)

Wert, der die Konzentration biologischer Arbeitsstoffe in der Luft für einen bestimmten Arbeitsbereich, ggf. auch für ein bestimmtes Verfahren oder einen bestimmten Anlagentyp festlegt, die grundsätzlich nach dem Stand der Technik erreicht werden kann. Dieser Wert dient der Beurteilung der Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen und wird vom ABAS festgelegt. Er kann als Summenwert oder bezogen auf Mikroorganismengruppen definiert werden. Der TKW ist an die jeweils festgelegte Messstrategie gebunden.

Teilabschnitt AA

Teil eines erdgeschossigen, von der Feuerwehr anfahrbaren Brandbekämpfungsabschnitts ohne zusätzliche Ebenen mit der Teilabschnittsfläche AA, der gegenüber dem oder den weiteren Teilabschnitten so abgetrennt ist (Abstandsfläche/Freistreifen, Werkfeuerwehr, flächendeckende selbsttätige Feuerlöschanlage), dass eine Ausbreitung von Feuer über die Abtrennung hinweg nicht zu erwarten ist.

Teilabschnittsnachweis

Nachweisverfahren zur Bestimmung der rechnerisch erforderlichen Feuerwiderstandsdauer erftF für die Teilabschnitte eines Brandbekämpfungsabschnittes in einem erdgeschossigen Gebäude.

Teilanlage

Teil einer Brandmeldeanlage, das einen speziellen Umfang oder spezielle Funktionen erhalten kann.

Teilfläche AT

Anteilige Fläche eines Brandbekämpfungsabschnitts oder eines Teilabschnitts, die durch die Konzentration von Brandlasten und/oder Fehlen von Wärmeabzugsöffnungen oder im Fall von havarierten, brennbaren

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Flüssigkeiten durch geometrische Begrenzungen definiert und festgelegt ist.

Teilflächennachweis

Nachweisverfahren zur Bestimmung der rechnerisch erforderlichen Feuerwiderstandsdauer erftF der Bauteile im Bereich einer Teilfläche, die maßgeblich von der dort vorhandenen erhöhten Brandlast, auch aufgrund von Havarie oder durch ungleichmäßig verteilte Wärmeabzüge bestimmt wird.

Teilflächenschutz

Konzept zum Schutz von erhöhten Brandlasten auf Teilflächen (z.B. Behälter, Blocklager, Regallager) mit Feuerlöschanlagen.

Teilsystem

Einheit des Architekturenentwurfs des SRECS auf oberster Ebene, wobei ein Ausfall irgendeines Teilsystems zu einem Ausfall der sicherheitsbezogenen Steuerungsfunktion führt.

Bemerkung 1: Ein vollständiges Teilsystem kann aus einer Anzahl von identifizierbaren und getrennten Teilsystem-Elementen bestehen, die, wenn sie zusammengefügt werden, die zu dem Teilsystem zugeordneten Funktionsblöcke implementieren.

Bemerkung 2: Diese Definition ist eine Einschränkung der allgemeinen Definition in IEC 61508-4: Anzahl von Elementen, die entsprechend einem Entwurf in gegenseitiger Beziehung stehen, wobei ein Element eines Systems ein anderes System, genannt Teilsystem, sein kann, das Hardware, Software und menschliche Eingriffe einschließen kann.

Bemerkung 3: Diese Definition unterscheidet sich vom allgemeinen Sprachgebrauch, in dem Teilsystem irgendeinen Teil einer unterteilten Einheit bedeuten kann. Der Begriff Teilsystem wird in dieser Norm in einer streng definierten Hierarchie der Terminologie verwendet: Teilsystem bedeutet die Unterteilung eines Systems auf oberster Ebene. Die Teile, die aus einer weiteren Unterteilung eines Teilsystems hervorgehen, werden Teilsystem-Elemente genannt.

Teilsystem-Element

Teil eines Teilsystems, das ein einzelnes Bauteil oder irgendeine Gruppe von Bauteilen umfasst.

Teilweise geschlossene Flockkabine

Eine teilweise geschlossene Flockkabine ist ein an allen Seiten während des Beflockens geschlossener räumlicher Bereich mit Ausnahme der Öffnungen für den Ein- und Auslauf der Werkstücke, der Flockversorgung, der automatischen, elektrostatischen Flockvorrichtungen, der Rohrleitungen für die technische Lüftung und die Flock-Rückgewinnungsanlage.

Teilweise geschlossene Sprühkabine

Ein an allen Seiten während des Sprühens geschlossener räumlicher Bereich mit Ausnahme der Öffnungen für den Ein- und Auslauf der Werk-

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stücke und die automatischen, elektrostatischen Sprühvorrichtungen und der Rohrleitungen für die technische Lüftung.

Teilweise Übernahme

Verfahren, bei dem der Inhalt eines internationalen Dokuments verändert (geändert, ergänzt, gekürzt) und im Regelfall im Aufbau nicht formgetreu in dem Dokument des DIN wiedergegeben wird.

Temperaturklasse

Einteilung von Geräten, Schutzsystemen oder Komponenten für explosionsfähige Atmosphären entsprechend ihrer maximalen Oberflächentemperatur.

Einteilung nach maximalen Oberflächentemperaturen für Geräte der Gruppe II G

Temperaturklasse

Maximale Oberflächentemperatur (˚C)

T1

450

T2

300

T3

200

T4

135

T5

100

T6

85

Bemerkung 1: Die Angabe der maximalen Oberflächentemperatur der Geräte enthält einen Sicherheitsabstand zur kleinsten Zündtemperatur der explosionsfähige Atmosphäre, wie es in DIN EN 1127-1, 6.4.2 gefordert wird.

Bemerkung 2: Die Berücksichtigung des geforderten Sicherheitsabstandes für die gekennzeichnete maximale Oberflächentemperatur des Gerätes stützt sich auf die gegenwärtige Praxis für elektrische Geräte.

Bemerkung 3: Wenn die maximale Oberflächentemperatur nicht vom Gerät selbst, sondern von den Betriebsbedingungen abhängig ist (z.B. erwärmte Flüssigkeit in einer Pumpe), dann müssen in der Bedienungsanleitung die zutreffenden Angaben enthalten sein.

Temperaturzeitkurze

Zeitabhängige Änderung der Temperatur, die während einer genormten Feuerwiderstandsprüfung vorgeschrieben wird.

Temporäre Zone

Bemerkung: Kein definierter Begriff. Bei der Festlegung von Zonen ist neben der Dauer des Auftretens explosionsfähiger Atmosphäre in gefahrdrohender Menge bereits auch die zeitliche Komponente über die Häufigkeit des Vorhandenseins dieser berücksichtigt.

Tertiärer Explosionsschutz

Bemerkung: Tertiärer Explosionsschutz ist kein definierter Begriff. Er wird von einigen Autoren als Synonym für den Konstruktiven Explosionsschutz verwendet.

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Thermische Auslösevorrichtung

Eine thermisch ausgelöste Vorrichtung, die so konstruiert ist, dass sie auf einen Temperaturanstieg der Umgebungsluft reagiert und die Brandschutzklappenlamelle(n) bei einer festgelegten Temperatur auslöst. Sie kann mit mechanisch, elektrisch, elektronisch oder pneumatisch betriebenen Mechanismen zusammenarbeiten, die innerhalb der Vorrichtung oder davon entfernt angeordnet sind.

Thermische Schädigung

Vorgang, bei dem die Einwirkung von Wärme oder erhöhten Temperaturen auf einen Gegenstand zu einem Abbau einer oder mehrerer Eigenschaften führt.

Bemerkung 1: Die Eigenschaften können beispielsweise, mechanischer, elektrischer oder anderer physikalischer Art sein.

Bemerkung 2: Nicht gleichzusetzen mit der thermischen Zersetzung.

Thermische Zersetzung

Vorgang, bei dem die Einwirkung von Wärme oder erhöhten Temperaturen auf ein Material zu einer Veränderung der chemischen Zusammensetzung führt.

Bemerkung: Nicht gleichzusetzen mit der thermischen Schädigung.

Thermisches Reinigungssystem

Gesamtheit von Maschinen und von miteinander verbundenen Komponenten, wie z.B. Ventilator(en), Wärmetauscher, Reaktionszone, Heizeinrichtung (Brenner), kraftbetriebene Drosselklappen, Steuer- und Energiekreise, die zusammengefügt wurden, um die Oxidation von brennbaren Stoffen, vorwiegend flüchtigen organischen Verbindungen, zu bewirken.

Thermodetektor

Einrichtung, um den automatischen Schließmechanismus zum Anhalten des Flüssigkeitsstromes zu aktivieren, wenn die Umgebungstemperatur des Abscherventils seine Betriebstemperatur übersteigt.

Thermoprozessanlage

Anlage, in der Stoffe oder Werkstücke Wärmeenergieeinwirkung ausgesetzt werden.

Thermostat

Dient dazu, die Temperatur in einem bestimmten Temperaturbereich zu halten.

Tiefentladung

Tiefentladung bezieht sich auf ein Ereignis, das die Zellenspannung auf einen Wert reduziert, der unterhalb des vom Zellen- oder Batteriehersteller empfohlenen Wertes liegt.

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Tipptaster

Steuereinrichtung mit selbsttätiger Rückstellung, die den Betrieb von Maschinenteilen in Gang setzt und nur so lange aufrechterhält, wie das Steuerteil betätigt wird.

Toxisches Potenzial

Maß für die Menge eines toxischen Stoffs, die erforderlich ist, um eine spezifische toxische Wirkung auszulösen.

Toleranzbereich für den statischen Ansprechdruck

Differenzdruckbereich zwischen den festgelegten höchsten und niedrigsten statischen Ansprechdrücken oder Differenzdruckbereich, der durch positive und negative Prozente oder sonstige Größen, die sich auf den festgelegten statischen Ansprechdruck beziehen, beschrieben wird.

Toxischer Stoff

Stoff, der gasförmig in der Raumluft auftreten kann und nach Einatmen gesundheitsgefährdend ist. Andere Einwirkungen wie Hautresorption oder Verschlucken sind nicht einbezogen.

Toxisches Gas

Gas, das der menschlichen Gesundheit und/oder der Leistung von Personen aufgrund seiner physikalischen oder physikalisch-chemischen Eigenschaften schaden kann.

Tragbares Gerät

Gerät, das aufgrund seiner Bauweise leicht von Ort zu Ort getragen werden und während des Tragens benutzt werden kann. Ein tragbares Gerät ist mit einer Batterie-Energieversorgung ausgestattet und schließt folgende Geräte ein, ohne aber auf diese beschränkt zu sein:

  1. a)

    Handmessgerät, üblicherweise leichter als 1 kg, das sich für den Einhandbetrieb ohne angeschlossenes Zubehör (wie Entnahmesonden, Probenleitungen) eignet;

  2. b)

    personenbezogenes Überwachungsgerät, in Größe und Gewicht ähnlich wie ein Handmessgerät, das ständig in Betrieb ist (aber nicht unbedingt ständig misst), während der Benutzer es trägt; und

  3. c)

    anderes Gerät, das von dem Benutzer verwendet werden kann, während es von Hand, mit Hilfe eines Schultergurtes oder einer Tragetasche gehalten wird; es kann mit einer handgeführten Sonde ausgerüstet sein.

Tragendes Bauteil

Bauteil, das in einem Bauwerk neben seiner Eigenlast zusätzliche Lasten aufnimmt und damit das Gesamttragverhalten des Bauwerks beeinflusst. Diese Eigenschaft muss auch im Brandfall bestehen bleiben.

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Tragende Wand

Wand, die zur Aufnahme einer aufgebrachten Last vorgesehen ist.

Tragfähigkeitskriterium R

Kriterium, das die Fähigkeit eines Bauteils oder einer Konstruktion ausweist, bestimmten Lasteinwirkungen bei einer Brandbeanspruchung standzuhalten.

Bemerkung 1: Innerhalb der Europäischen Gemeinschaften wird dieser Begriff gegenüber dem Begriff Tragfähigkeit bevorzugt. Dieser wird von europäischen Brandprüfern und im europäischen Baugewerbe sowie von den Anwendern von Europäischen Normen sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU benutzt.

Bemerkung 2: In Nordamerika wird der Begriff Tragfähigkeit bevorzugt. Dieser wird von US-amerikanischen und kanadischen Brandprüfern und im amerikanischen und kanadischen Baugewerbe sowie von den Anwendern von US-amerikanischen und kanadischen Normen sowohl innerhalb als auch außerhalb von Nordamerika benutzt.

Trägerleistung eines Hochfrequenzgenerators

Mittelwert der Leistung eines Hochfrequenzgenerators, die er seiner Last während einer Periode der Hochfrequenzschwingung ohne Modulation zuführt.

Trägerorganisation

Organisation (siehe E DIN EN ISO 9000), innerhalb derer Projekte durchgeführt werden und die dafür Mittel zur Verfügung stellt.

Bemerkung: Ist die Trägerorganisation Auftragnehmer des Projekts, so spricht man von einem externen Projekt, ist sie Auftraggeber, so spricht man von einem internen Projekt (DIN 69904).

Transportables Gerät

Gerät, das nicht zum Tragen vorgesehen ist, jedoch leicht von Ort zu Ort bewegt werden kann.

Transportbedingtes Zwischenlagern

Transportbedingtes Zwischenlagern ist dann gegeben, wenn im Verlauf der Beförderung zeitweilige Aufenthalte an Stellen entstehen, die nicht für ein regelmäßiges Bereitstellen bestimmt sind. Dazu zählen z.B.

  • öffentliche Parkplätze,

  • Gleisanlagen,

  • Abstellplätze an Raststätten, Autohöfe,

  • Halteräume oder Abstellflächen von Grenzabfertigungsstellen, Gleisanlagen, Güterbahnhöfen oder Fähren für Lastkraftwagen, Sattelaufleger, Containerchassis mit Containern.

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Transportbehälter

Transportbehälter sind Behälter, die geeignet sind, innerbetrieblich oder auf öffentlichen Verkehrswegen brennbare Flüssigkeiten zu transportieren.

Dazu zählen:

  • Festverbundene Tanks und Aufsetztanks,

  • Tankcontainer/ortsbewegliche Tanks,

  • Großpackmittel (IBC),

  • ortsbewegliche Gefäße und

  • Großverpackungen

Transport von flüchtigen Verbrennungsprodukten

Bewegung von flüchtigen Verbrennungsprodukten weg vom Ort eines Brands bzw. Feuers.

Treibmitteldruck Ps

Dauerdruck in einem Speicherdruckbehälter für Unterdrückungsmittel, mit dem das Unterdrückungsmittel ausgestoßen wird, z.B. mit trockenem Gas, durch chemische Reaktion oder Anwendung von Wärme.

Trennwand

Wand in einem Gebäude oder zwischen aneinandergrenzenden Gebäuden, die dazu bestimmt ist, den Übertritt eines Feuers von einer Seite auf die andere zu verhindern.

Trocken-Anlage

Trocken-Anlage ist eine Feinsprüh-Löschanlage mit automatischen Düsen, die an einer Rohrleitungsanlage angebracht ist, die unter Druck stehende Luft, Stickstoff oder ein Inertgas enthält, deren Auslösung (nach Öffnen einer automatischen Düse) den Wasserfluss ermöglicht.

Bemerkung: Das Wasser strömt in die Rohrleitungsanlage und durch jede ausgelöste Düse.

Trockner

Manchmal auch Öfen genannt, sind Einrichtungen, in denen Trocknungs- und/oder Aushärtungsverfahren stattfinden und in denen brennbare Stoffe freigesetzt werden.

Trockner sind mit einer technischen Lüftung und in der Regel mit einem Heiz- oder anderen Energiesystem ausgestattet.

Andere Einrichtungen, in denen Verdampfungs-/Verdunstungsprozesse stattfinden, wie z.B. Verdunstungsbereiche, Abdunstbereiche und/oder -tunnel, die vor dem Trockner installiert sind, gelten ebenfalls als Trockner.

Bemerkung: Die Wärme oder andere Energie kann z.B. übertragen werden durch:

  • Konvektion,

  • Strahlung (z.B. IR, UV, Mikrowellen, Elektronenstrahlen) oder

  • durch Kombination von beiden.

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Es werden direkte und indirekte Beheizungen, bestehend aus elektrischen Einrichtungen oder Wärmetauschern, gespeist durch Dampf-, Heißwasser-, Thermoöl oder heiße Gase (erzeugt durch Verbrennung von Gas oder Öl), verwendet.

Einteilung der Trockner:

  1. A:

    Trockner, die so betrieben werden, dass die Konzentration an brennbaren Stoffen unter Grenzwerte, die von der Temperatur und den eingebauten Sicherheitseinrichtungen abhängen, verdünnt werden.

    Trockner vom Typ A werden außerdem wie folgt unterteilt:

    • Betrieb, bei dem die Temperaturen in einem beliebigen Teil des Trockners, der mit brennbaren Stoffen in Kontakt kommen kann, über der Grenztemperatur liegen,

    • Betrieb, bei dem die Temperaturen in allen Teilen des Trockners, die mit brennbaren Stoffen in Kontakt kommen können, unter der Grenztemperatur liegen.

  2. B:

    Trockner, die mit einer Sauerstoffkonzentration betrieben werden, die so begrenzt ist, dass gefährliche explosionsfähige Gemische in beliebigen Teilen des Trockners und des Abluft- und Umluftsystems nicht gebildet werden können.

  3. C:

    Trockner, die explosionsdruckfest oder explosionsdruckstoßfest gebaut sind.

Bemerkung: Dies sind Trockner, die so gebaut sind, dass sie allen bei einer Explosion entstehenden Kräften ohne zu bersten standhalten.

Trocknung

Trocknung umfasst das Verdampfen von Flüssigkeiten aus den verarbeiteten Materialien.

Trocknungsanlage

Anlage zur Trocknung oder Absonderung von Feuchtigkeit oder flüchtigen Bestandteilen aus einem Produkt oder Material durch Erwärmung.

Troggruppe

Alle Tröge, die innerhalb eines Streckenabschnitts von bis zu 3 m Länge in der aufgeteilten Sperre angeordnet sind.

Bemerkung: Eine Gruppe kann aus ein bis drei Trogreihen bestehen

Tropfenabscheider

Eine Einrichtung in einem Lüftungsrohr der Anlage zum Verringern der Tröpfchenkonzentration, so dass die abgesaugte Luft nicht mehr explosionsfähig ist.

Tür- oder Abschlusseinheit

Tür- oder Abschlusseinheit ist der vollständige Abschluss, einschließlich etwaiger Teile wie Zarge oder Führung, eines oder mehrerer Türflügel, Roll- oder Faltpanzer usw., der zum Schließen von ständigen Öffnungen

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in raumabschließenden Bauteilen vorgesehen ist. Miteinbezogen sind alle Seitenpaneele oder Oberteile sowie Türbeschläge und etwaige Dichtungen (sowohl zum Zwecke des Brand- oder Rauchschutzes als auch zu anderen Zwecken, wie z.B. Zugluftvermeidung oder Schalldämmung), die bei dem Abschluss verwendet werden.

Tür oder Deckel mit Gewinde

Tür oder Deckel, die/der mit einem druckfesten Gehäuse durch einen zünddurchschlagsicheren Gewindespalt verbunden ist.

Tür oder Deckel mit Schnellverschluss

Eine Tür oder Deckel mit einer Vorrichtung, die das Öffnen oder Schließen durch eine einfache Betätigung, wie die Bewegung eines Hebels oder die Drehung eines Rades, erlaubt. Die Vorrichtung ist so ausgeführt, dass die Betätigung in zwei Arbeitsgängen erfolgt:

  • eine für das Verriegeln oder Entriegeln,

  • ein anderer für das Öffnen oder Schließen.

Tunnelanlage (Durchlaufanlage)

Eine Reinigungsanlage, mit einem Gehäuse mit Einlass- und Auslassöffnungen, die durch die zu bearbeitenden Werkstücke kontinuierlich durchgeführt werden.

Turbulenz

Turbulenz ist die Bewegung eines Fluides mit lokalen, zufällig verteilten Fluktuationen der Geschwindigkeit und des Druckes.

Bemerkung: Die Turbulenz stellt eine(n) sehr wirkungsvolle(n) Stofftransport und Durchmischung dar, die im Allgemeinen zu einem Gesamtanstieg von Verbrennungsgeschwindigkeiten führt.

Turbulenz erzeugende Elemente

Turbulenz erzeugende Elemente sind Strömungshindernisse innerhalb von geschützten Umschließungen, an denen während einer Explosion Turbulenz erzeugt wird, die die Verbrennungsgeschwindigkeit erhöht.

Type

Der Type eines Moduls wird durch die Maßnahmen und Techniken zur Fehlervermeidung und -beherrschung sowohl in Hard- als auch in Software bestimmt. Die Type-Nummer stellt eine Eigenschaft eines Moduls oder eines Gaswarnsystems dar. Einem Modul kann eine von vier Type-Nummern (1 bis 4) zugeordnet sein, wobei der Type 4 für die höchste Stufe des sicheren Betriebsverhaltens steht.

Typentest

Test, der während der Konstruktionsphase des Produktes erfolgt und die Übereinstimmung mit den geforderten Sicherheitsfaktoren und/oder -maßnahmen nachweist.

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Typprüfung

Prüfung eines oder mehrerer Geräte eines bestimmten Designs, um nachzuweisen, dass dessen bzw. deren Ausführung bestimmte Vorschriften erfüllt.