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C – Scheuermann
Scheuermann, Praxishandbuch Brandschutz, 2016
Autor: Dyrba
Titel: Praxishandbuch Brandschutz
Herausgeber: Scheuermann
Auflage: 2016
Autor: Dyrba
Abschnitt: 1 Wegweiser → 1.4 Glossar
 

C

C – Seite 49 – 01.09.2012 >>

Carbidfüllung

Als Carbidfüllung eines Entwicklers gilt die gesamte Carbidmenge, die bei Entwicklern mit Carbideinfall in die Beschickungskammer, bei Schubladenentwicklern in die Schubladen und bei Korbentwicklern in die Körbe eingefüllt werden darf.

Carbidschleusen

Carbidschleusen sind der Beschickungskammer unmittelbar vorgeschaltete Behälter, die sowohl gegen die Beschickungskammer als auch gegen die Atmosphäre bzw. den Vorfüller oder das Füllgefäß absperrbar sind.

CAS-Nummer

Die CAS-Nummer ist eine vom Chemical Abstract Service vergebene Nummer zur Identifizierung einer chemischen Verbindung.

CE-Kennzeichen

Ist ein Produkt mehreren Richtlinien unterworfen, die alle die Anbringung der CE-Kennzeichnung vorsehen, zeigt die Kennzeichnung an, dass für das Produkt davon ausgegangen wird, dass es die Bestimmungen aller dieser Richtlinien erfüllt.

Bemerkung: Als allgemeine Regel sehen Richtlinien nach dem neuen Konzept, einschließlich der Richtlinie 94/9/EG, die Anbringung der CE-Kennzeichnung als Teil der Konformitätsbewertungsverfahren mit dem Ziel der vollständigen Harmonisierung vor. Die anzuwendenden Konformitätsbewertungsverfahren werden in den betreffenden Richtlinien nach dem neuen Konzept auf der Grundlage derjenigen Konformitätsbewertungsverfahren beschrieben, die im Beschluss des Rates 93/465/EWG festgelegt sind.

CE-Kennzeichnung

Die CE-Konformitätskennzeichnung besteht aus den Buchstaben CE mit folgendem Schriftbild:

Charakteristische Baustoffeigenschaften

Eigenschaften eines Baustoffs, die für eine Güteklasse des Baustoffs festgelegt sind und für Bemessungszwecke herangezogen werden.

Charakteristische Stahltemperatur

Temperatur des tragenden Stahlbauteils zur Ermittlung des Korrekturfaktors zum Haftvermögen.

C – Seite 50 – 01.09.2012 <<

Chemische Arbeitsstoffe

Chemische Arbeitsstoffe sind alle chemischen Elemente und Verbindungen, einzeln oder in einem Gemisch, wie sie in der Natur vorkommen oder durch eine Arbeitstätigkeit hergestellt, verwendet oder freigesetzt werden – einschließlich der Freisetzung als Abfall – unabhängig davon, ob sie absichtlich oder unabsichtlich erzeugt und ob sie in Verkehr gebracht werden (Artikel 2a der Richtlinie 98/24/EG). Zu den chemischen Arbeitsstoffen gehören auch Zubereitungen und bestimmte Erzeugnisse.

Chemische Reaktion

Chemische Reaktion ist eine von den 13 Zündquellenarten. Durch chemische Reaktionen mit Wärmeentwicklung (exotherme Reaktionen) können sich Stoffe oder Stoffsysteme erhitzen und dadurch zur Zündquelle werden. Diese Selbsterhitzung ist dann möglich, wenn die Wärmeproduktionsrate größer ist als die Wärmeverlustrate zur Umgebung. Beispiele von chemischen Zündquellen: spontane exotherme Reaktionen beim Zusammentreffen starker Oxidationsmittel oder anderer besonders reaktionsfreudiger Stoffe (z.B. Salpetersäure, Chlorate, Fluor) mit brennbaren Stoffen, Reaktionen pyrophorer Stoffe mit Luft (etwa einige metallorganische Verbindungen), Alkalimetalle mit Wasser, Kupfer mit Acetylen, Schwermetalle mit Wasserstoffperoxid. Eine Anzahl Stoffe beginnt, sich (zunächst langsam) zu erwärmen und schließlich zu entzünden (z.B. Polybutadien, Alkoholate, Eisen-II-oxid) oder an der Luft zu glimmen (Schwefeleisen, verschiedene Metalle in feinverteilter Form, Raneynickel) oder sie reagieren spontan bei Berührung mit katalytisch wirkenden Oberflächen (z.B. Wasserstoff-Luft-Gemisch mit Platin). Desgleichen können instabile Stoffe, selbst wenn sie mit Stabilisatoren haltbar gemacht wurden, durch katalytisch wirkende Verunreinigungen spontan und unter Freisetzung beträchtlicher Energien reagieren.

Chemische Unterdrückungsmittel

Chemische Unterdrückungsmittel mit anerkannten Flammen-Löscheigenschaften.

Containment System

Teil des Betriebsmittels, der die brennbare Substanz enthält oder der eine innere Freisetzungsstelle bilden kann.