DGUV Information 215-450 - Softwareergonomie (DGUV Information 215-450)

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Abschnitt 8.1, 8.1 Gestaltungsgrundsätze
Abschnitt 8.1
Softwareergonomie (DGUV Information 215-450)
Titel: Softwareergonomie (DGUV Information 215-450)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 215-450
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 8.1 – 8.1 Gestaltungsgrundsätze

Gestaltungsgrundsätze können verwendet werden, um das Informationsdesign in einem ersten Schritt allgemein zu prüfen:

  • Information akkurat (genau) darstellen. Beispiel: Ein Drucker-Icon ist so gestaltet, dass es auf Anhieb als Drucker erkannt werden kann.

  • Information konsistent darstellen, Texte konsistent formulieren.

    Beispiel: Die Reihenfolge der Adressfelder ist immer gleich in der gesamten Anwendung. Die Funktion "Speichern und Fenster schließen" ist immer gleich benannt. Meldungen werden in einer konsequenten Form präsentiert.

  • Information verständlich und unzweideutig darstellen.

    Beispiel: Die Beschriftung der Felder entspricht der Schreibweise und den Benennungen der Benutzerin bzw. des Benutzers und der Aufgabe und enthält keine zweideutigen Abkürzungen.

  • Information für die Benutzerinnen und Benutzer auffindbar und erkennbar gestalten.

    Beispiel: Wichtige zusammengehörige Felder sind als Gruppe in einer Maske aufzufinden und nicht an verschiedenen Stellen in einer Maske oder auf andere Masken verteilt.

  • Information voneinander unterscheidbar gestalten.

    Beispiel: Symbole sind deutlich voneinander unterscheidbar gestaltet und unterscheiden sich nicht nur in wenigen Pixeln.

  • Textinformationen leicht lesbar darstellen.

    Beispiel: Die Schrift ist groß genug, sodass sie für die Anwenderin oder den Anwender ohne Probleme lesbar ist (Schrift-Beispiel). Auf kleine Serifenschriften wird verzichtet (Schrift-Beispiel).

  • Information erwartungskonform und den Nutzergewohnheiten entsprechend präsentieren.

    Beispiel: Adressfelder werden immer in einer der Arbeitsaufgabe üblichen Reihenfolge angeordnet. Das Datumsformat entspricht den Erwartungen der Benutzerinnen und Benutzer.

  • Informationen sind so anzuordnen und darzustellen, dass sie visuelle Suchprozesse unterstützt.

    Beispiel: Informationen werden entsprechend der Arbeitsaufgabe gruppiert.