DGUV Information 213-729 - Empfehlungen Gefährdungsermittlung der Unfallversiche...

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Abschnitt 6.2, 6.2 Lufttechnische Maßnahmen
Abschnitt 6.2
Empfehlungen Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger (EGU) nach der Gefahrstoffverordnung Beschriftung von Kunststoffen mit Lasern (DGUV Information 213-729)
Titel: Empfehlungen Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger (EGU) nach der Gefahrstoffverordnung Beschriftung von Kunststoffen mit Lasern (DGUV Information 213-729)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-729
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 6.2 – 6.2 Lufttechnische Maßnahmen

Anlagen zur Beschriftung von Kunststoffen mit Lasern sind sehr leicht abgrenzbare Arbeitsbereiche. Eine lokale Absaugung der Gefahrstoffe direkt an der Entstehungsstelle, in Verbindung mit einer geschlossenen Bauweise der Anlage, stellt daher die wirksamste Erfassung dar (siehe auch DGUV Regel 109-002) [13].

Bei der Beschriftung von POM (Polyoxymethylen), ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), SAN (Styrol-Acrylnitril Copolymer), HDPE und LDPE (Polyethylen), PAN (Polyacrylnitril) sowie PBT (Polybutylenterephthalat) kann die Entstehung krebserzeugender Stoffe nicht ausgeschlossen werden. Hier ist eine Luftrückführung nach § 10 Abs. 5 GefStoffV nicht zulässig, sondern eine Absaugung mit Fortluft (Ableitung nach außen) einzusetzen. Hierbei ist zusätzlich, z. B. mithilfe einer raumlufttechnischen Anlage (RLT-Anlage), die Luftbilanz auszugleichen.

In regelmäßigen Intervallen ist eine Wirksamkeitsprüfung der lufttechnischen Einrichtungen durchzuführen und zu dokumentieren.