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DGUV Grundsatz 311-002 - Arbeitsschutzmanagementsysteme - Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit; Verfahrensgrundsatz für die Beratung und Begutachtung (DGUV Grundsatz 311-002)
Titel: Arbeitsschutzmanagementsysteme - Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit; Verfahrensgrundsatz für die Beratung und Begutachtung (DGUV Grundsatz 311-002)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Grundsatz 311-002
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Arbeitsschutzmanagementsysteme -
Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit; Verfahrensgrundsatz für die Beratung und Begutachtung
(DGUV Grundsatz 311-002)

Grundsatz

DGUV
Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung
Spitzenverband

Stand der Vorschrift: März 2015

 

Inhaltsübersicht Abschnitt
  
Vorwort  
Anwendungsbereich 1
Angebote der UV-Träger zur Einführung von AMS 2
Umsetzungshilfen2.1
Beratung2.2
Qualifizierung2.3
Verfahren zur Begutachtung 3
Anfrage/Antrag3.1
Voraussetzungen3.2
Prüfung der Bestandsaufnahme bzw. des Selbstchecks3.3
Begutachter/Begutachtungsteam3.4
Vor-Begutachtung (Stufe-1-Begutachtung)3.5
Vorbereitung der Begutachtung im Betrieb3.6
Begutachtung im Betrieb (Stufe-2-Begutachtung)3.7
Einführungsgespräch3.7.1
Durchführung der Begutachtung3.7.2
Abschlussgespräch3.7.3
Bericht über die Begutachtung3.8
Bescheinigung3.9
Folgemaßnahmen nach der Bescheinigung3.10
Wiederholungsbegutachtung3.11
Kriterien für die Begutachtungsstellen 4
Vertraulichkeit4.1
Interner Prozess-Ablauf4.2
Dokumentation der Begutachtung4.3
Referenzliste der Begutachtungen (Positivliste)4.4
Übermittlung der Daten der Bescheinigung an staatliche Aufsichtsbehörden4.4.1
Begutachter4.5
Interne Überwachung4.6
Schiedsstelle4.7.
  
Qualifikation der AMS-Berater und AMS-Begutachter Anlage 1
Einfacher Selbstcheck Anlage 2
Vereinbarung (Muster) Anlage 3
Standortregelung Anlage 4
KO-Kriterien Anlage 5
Bescheinigung (Muster) Anlage 6

Vorwort

Dieser Grundsatz wurde im Fachbereich "Organisation des Arbeitsschutzes (FB ORG)" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erarbeitet. Er stellt das Ergebnis mehrerer Projekte zusammenfassend dar. Im FB ORG arbeiten neben Präventionsfachleuten der Unfallversicherungsträger (UV-Träger) u.a. Vertreter der DGUV, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der Länder sowie der Sozialpartner.

Auf Basis dieses Grundsatzes unterstützen die UV-Träger die Betriebe bei Aufbau und Verbesserung von Arbeitsschutzmanagementsystemen (AMS) und bieten den Betrieben eine freiwillige Überprüfung der Wirksamkeit ihres AMS an. Die UV-Träger können in ihrem Zuständigkeitsbereich eine weitere Konkretisierung dieses Grundsatzes vornehmen.

Die kontinuierlichen Veränderungen in der Arbeitswelt, wie z. B. neue Arbeitsorganisations- und Kommunikationsformen, Aufbrechen traditioneller wirtschaftlicher Strukturen, zunehmend heterogene Arbeitsverhältnisse und der demografische Wandel erfordern eine stetige Anpassung der Präventionsarbeit der UV-Träger. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass die UV-Träger und die DGUV ein gemeinsames Verständnis zur Ausgestaltung des Präventionsfeldes "Gesundheit im Betrieb" entwickelt haben, das auch im Bereich der Arbeitsschutzmana-gementsysteme zu berücksichtigen ist.

Bereits der Nationale Leitfaden für Arbeitsschutzmanagementsysteme (NLF) führt folgen des aus:

"Um die Ziele der Organisation auf dem Gebiet der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes im Bewusstsein der Beschäftigten zu verankern und die Beachtung dieser Ziele beim Handeln der Beschäftigten einschließlich der Führungskräfte zu gewährleisten, sollte die Organisation Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützen, die den Arbeitsschutz ergänzen. Diese Maßnahmen sollten die Beschäftigten motivieren, Arbeitsschutzmaßnahmen zu beachten und sich gesundheits- und sicherheitsbewusst zu verhalten."

Der moderne Arbeitsschutz versteht sich als Dach für systematisch geplante, umgesetzte und gesteuerte Maßnahmen zur Gewährleistung bzw. Verbesserung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit.

In der vorliegenden Fassung des Grundsatzes wird dem Rechnung getragen. Auf freiwilliger Basis haben damit die Betriebe nun auch die Möglichkeit, aufbauend auf ihr Arbeitsschutzmanagementsystem ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) im Sinne eines integrierten Managementsystems für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit optional begutachten zu lassen.

Als zusätzliche Grundlage für die Beratung und Begutachtung dienen dabei die Qualitätskriterien im Präventionsfeld "Gesundheit im Betrieb" des DGUV-Fachbereichs "Gesundheit im Betrieb".

Der im Folgenden ausschließlich verwendete Begriff AMS ist gleichzusetzen mit dem Begriff Management für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, insbesondere wenn auch ein BGM begutachtet wird.

Davon unberührt bleibt für die Betriebe weiterhin die Möglichkeit bestehen, ihr AMS ohne ein BGM überprüfen zu lassen.

Impressum

Herausgeber:
Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung e.V. (DGUV)

Glinkastraße 40
10117 Berlin
Tel.: 030 288763800
Fax: 030 288763808
E-Mail: info@dguv.de
Internet: www.dguv.de

Sachgebiet "Systematische Integration von Sicherheit und Gesundheit in den Betrieb",
Fachbereich "Organisation des Arbeitsschutzes" der DGUV.

Layout & Gestaltung:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), Medienproduktion

Ausgabe März 2015

DGUV Grundsatz 311-002 zu beziehen bei Ihrem zuständigen Unfallversicherungsträger
oder unter www.dguv.de/publikationen