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DGUV Information 213-503 - Verfahren zur Bestimmung von Arsen und seinen Verbindungen Von den Unfallversicherungsträgern anerkannte Analysenverfahren zur Feststellung der Konzentrationen krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen (DGUV Information 213-503)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von Arsen und seinen Verbindungen Von den Unfallversicherungsträgern anerkannte Analysenverfahren zur Feststellung der Konzentrationen krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen (DGUV Information 213-503)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-503
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Verfahren zur Bestimmung von Arsen und seinen Verbindungen
Von den Unfallversicherungsträgern anerkannte Analysenverfahren zur Feststellung der Konzentrationen krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen
(DGUV Information 213-503)

Information

DGUV
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
Spitzenverband

Stand der Vorschrift: Juli 2014

 

Verfahren zur Bestimmung von Arsen und seinen Verbindungen

Von den Unfallversicherungsträgern anerkannte Analysenverfahren zur Feststellung der Konzentrationen krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen

Verfahren 01
Probenahme mit Pumpe und Absorption in Natronlauge oder Abscheidung auf einem Partikelfilter, Photometrie nach Nassaufschluss
(erstellt: Dezember 1983, zurückgezogen: Dezember 2012)

Verfahren 02
Probenahme mit Pumpe und Absorption in Natronlauge oder Abscheidung auf einem Partikelfilter, flammenlose Atomabsorptionsspektroskopie nach Nassaufschluss
(erstellt: Dezember 1983, zurückgezogen: Dezember 2012)

Verfahren 03
Probenahme mit Pumpe und Absorption in Natronlauge oder Abscheidung auf einem Partikelfilter, Atomabsorptionsspektroskopie mit Hydridtechnik
(erstellt: Dezember 1983, zurückgezogen: Mai 2013)

Verfahren 04
Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Membranfilter, Atomabsorptionsspektrometrie mit Graphitrohrofentechnik (GFAAS) nach Säureaufschluss
Arsen und seine Verbindungen - 04 - GFAAS
(erstellt: Mai 2013, ersetzt Verfahren 01, 02 und 03)

DGUV Information 213-503 Juli 2014

Teil dieses Verfahrens sind die im "Allgemeinen Teil" (DGUV Information 213-500) beschriebenen Anforderungen und Grundsätze.

Die Verfahren wurden bis 1998 unter der Nummer ZH 1/120.xx und von 1999 bis 2013 unter der Nummer BGI 505-xx bzw. BGI/GUV-I 505.xx veröffentlicht.

Eine Übersicht Uber die aktuellen und zurückgezogenen Analysenverfahren der DGUV Information 213-500-Reihe finden Sie als Download unter http://analytik.bgrci.de

Verfahren 04

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Membranfilter, Atomabsorptionsspektrometrie mit Graphitrohrofentechnik (GFAAS) nach Säureaufschluss

Erprobte und von den Unfallversicherungsträgern anerkannte, diskontinuierliche Verfahren zur Bestimmung von Arsen und seinen Verbindungen in Arbeitsbereichen.

Es sind personenbezogene oder ortsfeste Probenahmen für Messungen zur Beurteilung von Arbeitsbereichen möglich:

Name CAS-Nr. Molmasse Symbol
Arsen7440-38-274,92g/molAs
Inhaltsübersicht Abschnitt
  
Kurzfassung  
Geräte und Chemikalien 1
Geräte 1.1
Chemikalien 1.2
Probenahme 2
Analytische Bestimmung 3
Probenaufbereitung 3.1
Instrumentelle Arbeitsbedingungen 3.2
Auswertung 4
Kalibrierung 4.1
Berechnen des Analysenergebnisses 4.2
Beurteilung des Verfahrens 5
Präzision und Wiederfindung 5.1
Bestimmungsgrenze 5.2
Lagerfähigkeit 5.3
Selektivität 5.4
Messunsicherheit 5.5
Versuche zur Probenahme 6
Filterimprägnierung 6.1
Probenträger für die Versuche 6.2
Versuchsaufbau und Bedingungen 6.3
Analyse und Ergebnisse 6.4
Literatur 7

Kurzfassung

Mit diesem Verfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von Arsen und seinen Verbindungen im Arbeitsbereich bestimmt.

Messprinzip: Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch einen Membranfilter gesaugt. Das im abgeschiedenen Aerosol enthaltene Arsen wird nach Säureaufschluss mittels Atomabsorptionsspektrometrie mit Graphitrohrofentechnik bestimmt.
Bestimmungsgrenze: absolut: 0,2 ng As
 relativ: 0,25 µg/m3 für 1,2 m3 Probeluftvolumen, 20 ml Probelösung, Verdünnungsfaktor 4 und ein Injektionsvolumen von 20 µl und 5 µl Matrixmodifizierer.
Selektivität: Die Selektivität des Verfahrens hängt vor allem von der Wahl der Wellenlänge, der Abwesenheit spektraler Störungen und der Minimierung nichtspektraler Störungen ab. Auf die Abwesenheit Carbid bildender Probenbestandteile muss geprüft werden. In der Praxis haben sich die angegebenen Bedingungen bewährt.
Vorteile: Personenbezogene Messungen mit hoher Empfindlichkeit möglich, einsetzbar bei Kurzzeitmessungen.
Nachteile: Hoher apparativer und zeitlicher Aufwand.
Apparativer Aufwand: Probenahmeeinrichtung bestehend aus Pumpe, Volumenstrommessgerät, Filterhalter mit Membranfilter, Aufschlussapparatur, Atomabsorptionsspektrometer mit Graphitrohrofentechnik (Graphitrohr mit Plattform, pyrobeschichtet) und Zeeman-Untergrundkorrektur.

Impressum

Herausgeber:
Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung e.V. (DGUV)

Glinkastraße 40
10117 Berlin
Tel.: 030 288763800
Fax: 030 288763808
E-Mail: info@dguv.de
Internet: www.dguv.de

Arbeitsgruppe Analytik
im Sachgebiet "Gefahrstoffe" des Fachbereichs
"Rohstoffe und chemische Industrie" der DGUV.

Korrespondenzadresse
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie
Prävention - Wissenschaftliche Fachreferate
Fachbereich Gefahrstoffe und biologische Arbeitsstoffe
Postfach 1014 80, 69004 Heidelberg
E-Mail: analytlk@bgrci.de

Layout & Gestaltung:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), Medienproduktion

Ausgabe Juli 2014

DGUV Information 213-503 zu beziehen bei Ihrem zuständigen Unfallversicherungsträger oder unter www.dguv.de/publikationen