DGUV Grundsatz 311-001 - Leitpapier zur Evaluation Grundverständnis in der geset...

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Abschnitt 2, 2 Definition
Abschnitt 2
Leitpapier zur Evaluation Grundverständnis in der gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV Grundsatz 311-001)
Titel: Leitpapier zur Evaluation Grundverständnis in der gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV Grundsatz 311-001)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Grundsatz 311-001
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2 – 2 Definition

Evaluation im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet die sachgerechte Bewertung oder Beurteilung von Sachverhalten, Prozessen, Gegenständen oder Organisationseinheiten.

Evaluation im wissenschaftlichen Sinne ist die "explizite und systematische Verwendung wissenschaftlicher Forschungsmethoden zur Beschreibung und Bewertung bestimmter Gegenstände oder Maßnahmen hinsichtlich Zielsetzung und Planung, Einrichtung und Durchführung sowie Wirksamkeit und Effizienz" (Westermann, 2002).

Evaluation in der Prävention bedeutet somit die systematische Untersuchung der Qualität und Wirksamkeit einer Präventionsmaßnahme (z. B. Programme, Projekte, Leistungen, Rechtsvorschriften) mit wissenschaftlichen Methoden und stellt insofern sowohl eine rückblickende Wirkungskontrolle als auch eine vorausschauende Steuerung der evaluierten Präventionsmaßnahme dar. Dabei beruhen die erzielten Ergebnisse und Schlussfolgerungen auf empirisch gewonnenen, beobachteten und/oder gemessenen Daten, sind nachvollziehbar und reproduzierbar und werden anhand zuvor festgelegter messbarer Ziele bewertet.