DGUV Information 211-019 - Arbeitsschutzmanagementsysteme Ein Erfolgsfaktor für ...

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Abschnitt 1.2, 1.2 Optimierung der Organisation und der Proz...
Abschnitt 1.2
Arbeitsschutzmanagementsysteme Ein Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen (bisher: BGI/GUV-I 5180)
Titel: Arbeitsschutzmanagementsysteme Ein Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen (bisher: BGI/GUV-I 5180)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 211-019
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 1.2 – 1.2 Optimierung der Organisation und der Prozessabläufe

In der Untersuchung wurden die Unternehmer dazu befragt, ob mit Einführung eines AMS Verantwortungsbereiche klarer voneinander abgegrenzt sind und wie sich die Organisation und Prozessabläufe zum Arbeitsschutz verändert haben.

Oliver Kettner
Geschäftsführer der Reha Zentrum Gyhum GmbH & Co. KG, Gyhum

Oliver Kettner: "Seit über 10 Jahren sind wir nach DIN EN ISO 3)  und Degemed 4) zertifiziert, haben dabei aber den mitarbeiterorientierten Arbeitsschutz noch nicht ausreichend berücksichtigt. Seitdem jedoch der Arbeitsschutz z. B. im Leitbild, der Qualitätspolitik, dem Kennzahlensystem und in den Arbeitsabläufen einbezogen ist, wissen wir, dass wir auch zu diesem Thema passgenau aufgestellt sind und nun auch die Gesundheit unserer Beschäftigten aktiv fördern. Arbeitsschutz wird nun ständig bei den Beschäftigten thematisiert, und sie erkennen jetzt, welchen Zugewinn Managementsysteme bringen."

Die Nachvollziehbarkeit und die Systematik der notwendigen Dokumentation war Bestandteil der Untersuchung. Die Grafik in Abb. 2 zeigt, dass hier Verbesserungen erzielt wurden.

Arbeitsschutzmanagementsysteme integrieren Arbeitsschutz in die Unternehmensprozesse. Die Untersuchung zeigt, dass ein AMS den störungsfreien Betriebsablauf positiv unterstützt und den Krankenstand verringert. Wichtige Aufgaben wie Beschaffung und Prüfung von Arbeitsmitteln oder Dienstleistungen werden deutlich besser umgesetzt als zuvor.

Durch ein AMS sind die Beschäftigten besser in die Prozessabläufe eingebunden, z. B. bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilungen oder bei der Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen.

Abb. 2 Optimierung der Organisation und der Prozessabläufe

3)

Mit DIN EN ISO ist hier die DIN EN ISO 9001 gemeint.

4)

Zertifizierungsverfahren DEGEMED® der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation.