DGUV Information 212-013 - Hitzeschutzkleidung (bisher: BGI/GUV-I 5167)

Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
Abschnitt 2, 2 Arten von Hitzeschutzkleidung
Abschnitt 2
Hitzeschutzkleidung (bisher: BGI/GUV-I 5167)
Titel: Hitzeschutzkleidung (bisher: BGI/GUV-I 5167)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 212-013
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2 – 2 Arten von Hitzeschutzkleidung

Abhängig von den Gefährdungen werden unterschiedlichste Produkte angeboten, angefangen bei Mänteln, Schürzen bis zu Overalls und Systemen die aus Jacke, Hose, Hemd und Unterwäsche bestehen können.

Abb. 1
aluminisierter Hitzeschutzmantel, hier kombiniert mit Hand- und Kopfschutz

 

Abb. 2
flammenhemmend ausgerüsteter Arbeitsanzug

 

Abb. 3
flammenhemmend ausgerüstete Unterwäsche

 

Beispiele für Materialien, die für Hitzeschutzkleidung eingesetzt werden können, sind vielfältig.

Leder: abhängig von der Art, Struktur, dem Gerbverfahren und der Verarbeitung bietet Leder guten Schutz gegen heiße Oberflächen, allerdings gibt es einen gewissen Schrumpffaktor,
Baumwolle: die Fasern bekommen eine spezielle Ausrüstung,
Aramide: diese Stoffe haben hohe Schnitt- und Hitzebeständigkeit und schmelzen nicht,
Carbonfasern: dieses Material wird meist in Kombination mit anderen Fasern verwendet, um zu der hohen Temperaturbeständigkeit auch eine hohe Abrieb- und Bruchfestigkeit zu erhalten oder die elektrostatische Ableitfähigkeit zu erhöhen,
Glasfasern: diese Fasern werden ebenfalls mit anderen Faserarten zusammen verwendet, um die Bruchfestigkeit zu erhöhen,
Spezialfasern: darüber hinaus gibt es eine Reihe von Kunststoff-Spezialfasern, die für bestimmte Temperaturbereiche eingesetzt werden,
Beschichtung: um die Wärmerückstrahlung bei Strahlungshitze zu erhöhen, werden Gewebe aluminisiert. Beim Umgang mit feuerflüssigen Massen setzt sich persönliche Schutzausrüstung aus einem aluminisierten Schutzmantel und aus einem schwer entflammbaren Schutzanzug zusammen.