DGUV Grundsatz 305-001 - Grundsätze für die Prüfung von Feuerlöschanlagen mit sa...

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Abschnitt 4.5, 4.5 Regelmäßige Prüfungen
Abschnitt 4.5
Grundsätze für die Prüfung von Feuerlöschanlagen mit sauerstoffverdrängenden Gasen (bisher: BGG 920)
Titel: Grundsätze für die Prüfung von Feuerlöschanlagen mit sauerstoffverdrängenden Gasen (bisher: BGG 920)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Grundsatz 305-001
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.5 – 4.5 Regelmäßige Prüfungen

Die Prüfungen nach Abschnitt 6.3 der "Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit - Einsatz von Feuerlöschanlagen mit sauerstoffverdrängenden Gasen" (ZH 1/206) an der betriebsbereiten Löschanlage sind im wesentlichen Sicht- und Funktionsprüfungen.

Sie müssen umfassen:

  • Prüfung des Zustandes von Bauteilen und Einrichtungen hinsichtlich Beschädigungen, Verschleiß, Korrosion oder sonstigen Veränderungen,

  • Prüfung der Raumdichtigkeit, der Raumgeometrie und des Abströmverhaltens des Löschgases in benachbarte und tiefer liegende Räume,

  • Prüfung der selbständig schließenden Feuerschutzabschlüsse,

  • Prüfung der Fluchtwege und Fluchttüren auf Freihaltung, Öffenbarkeit sowie deren Kennzeichnung,

  • Prüfung der Raumdruckentlastung auf Funktion, Querschnitt und der Wegführung bis ins Freie,

  • Prüfung der Funktion der Branderkennungselemente/Brandmelder einschließlich der elektrischen Steuereinrichtungen und Brandmeldezentralen,

  • Prüfung der Vorwarnzeiten im Hinblick auf das sichere Verlassen der Beschäftigten in den betroffenen Bereichen,

  • Prüfung der Ausströmzeiten des Löschgases bei CO2-Niederdruckanlagen,

  • Prüfung der erforderlichen Vorratsmengen unter Berücksichtigung der Auslegungsparameter sowie Rohrnetzberechnung und -dimensionierung,

  • Prüfung der Löschmittelzentrale auf Einhaltung der zulässigen Temperaturen, Abtrennung, Zugängigkeit und Belüftung,

  • Prüfung der Bauteile auf Funktion,

  • Prüfung der Blockierungseinrichtungen,

  • Prüfung der Betriebsmittelabschaltung,

  • Prüfung der Sicherheitskennzeichnung (Beschilderung),

  • Falls erforderlich - Prüfung der Schutzkonzeption im Einzelfall durch eine Probeflutung,

  • Kontrolle der Prüfunterlagen auf Richtigkeit der gemachten Angaben und Vergleich auf Konformität mit den Grundlagen der Vor- und Bauprüfung.