DGUV Information 215-315 - Sicherheit bei Veranstaltungen und Produktionen - Bes...

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Anhang 2, Dokumentationsschema für die individuelle Gefährdu...
Anhang 2
Sicherheit bei Veranstaltungen und Produktionen - Besondere szenische Darstellungen (DGUV Information 215-315)

Anhangteil

Titel: Sicherheit bei Veranstaltungen und Produktionen - Besondere szenische Darstellungen (DGUV Information 215-315)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 215-315
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Anhang 2 – Dokumentationsschema für die individuelle Gefährdungsbeurteilung

Beschreibung der szenischen Darstellung 
Einstufung der Darstellung
(s. Abschnitt 2.4 DGUV I 215-315)
bitte ankreuzen
 Basis-Gefährdungsbeurteilung ist ausreichend
 Basis-Gefährdungsbeurteilung mit Worst-Case-Betrachtung
 individuelle Gefährdungsbeurteilung
 individuelle Gefährdungsbeurteilung, Expertise, Spezialist
identifizierte Gefahr/-en 
Abschätzung der Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts W 
Abschätzung der Konsequenzen eines Schadenseintritts (Gefährlichkeit) G 
Risikomaßzahl R = W G
Definition s. Legende
 
Bewertung des Risikos 
Folgerung aus der Bewertung des Risikos 
technische Schutzmaßnahmen
(Einfluss auf W oder G)
 
organisatorische Schutzmaßnahmen
(Einfluss auf W oder G)
 
personenbezogene Schutzmaßnahmen
(Einfluss auf W oder G)
 
Abschätzung der Wahrscheinlichkeit W' unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen 
Abschätzung der Gefährlichkeit G' unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen 
Risikomaßzahl R' = W' G' unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen 
Bewertung des Risikos unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen 
Schlussfolgerung 
Gefährdungsbeurteilung
inkl. prospektiver Wirkungskontrolle
erstellt von; Datum
 
Wirkungskontrolle während der Veranstaltung/Produktion durch 
retrospektive Wirkungskontrolle 

Legende/Erläuterung zur Gefährdungsbeurteilung für besondere szenische Darstellung

Abschätzung der Wahrscheinlichkeit W des Schadenseintritts
WBeschreibung
5sehr wahrscheinlichOhne/ohne weitere Schutzmaßnahmen ist mit einem Schadenseintritt zu rechnen.
4wahrscheinlichEin Eintritt eines Schadenereignisses ist wahrscheinlicher als sein Ausbleiben.
3unwahrscheinlichEin Ausbleiben eines Schadenereignisses ist wahrscheinlicher als sein Eintritt.
2sehr unwahrscheinlichEin Ausbleiben eines Schadenereignisses ist deutlich wahrscheinlicher als sein Eintritt.
1mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossenMit einen Schadenseintritt ist nicht zu rechnen.

GBeschreibung
5katastrophale/tödliche VerletzungenTod, lebensgefährliche Verletzungen (z. B. Rückenmarksverletzungen, Amputation von Gliedmaßen, Schädelbruch mit Gehirnblutung, Polytrauma)
4schwere VerletzungenVerletzungen, die stationär versorgt werden müssen (z. B. komplizierte Knochenbrüche, stumpfe Bauchverletzung)
Verletzungen, die irreversibel sind bzw. nicht ausheilen (z. B. Gelenkversteifung, Gehörschaden)
3mittelschwere VerletzungenVerletzungen, die ambulant versorgt werden müssen (z. B. Schnittverletzung, die genäht werden muss, Verstauchung)
2leichte VerletzungenBagatell-Verletzungen, die nicht ärztlich versorgt werden müssen
1keine erheblichen Verletzungenkeine oder nur minimale Verletzungen

Risikokategorien