DGUV Information 205-018 - Einsatz an Photovoltaikanlagen Informationen für Eins...

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Abschnitt 3, 3 Aufbau von Photovoltaik-Anlagen
Abschnitt 3
Einsatz an Photovoltaikanlagen Informationen für Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen (bisher: BGI/GUV-I 8657)
Titel: Einsatz an Photovoltaikanlagen Informationen für Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen (bisher: BGI/GUV-I 8657)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 205-018
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3 – 3 Aufbau von Photovoltaik-Anlagen

Abb. 14 Funktionsweise einer PV-Anlage

Die Grundeinheit einer Photovoltaik-Anlage sind PV-Module, in denen zahlreiche in Kunststoff verpackte Solarzellen elektrisch verschaltet sind. Module gibt es sowohl mit Rahmen als auch rahmenlos. Mehrere Module werden zum so genannten Solargenerator verbunden. Bei Lichteinfall wird in ihnen durch den photovoltaischen Effekt eine Spannung erzeugt, die Strom fließen lässt. Der Gleichstrom wird über Leitungen in Generatoranschlusskästen zusammengeführt und zum Wechselrichter geleitet. Dieser wandelt ihn in Wechselstrom um, der bei einer netzgekoppelten PV-Anlage über einen Zähler ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Abb. 15 Module besitzen auf der Vorderseite eine Glasabdeckung. Diese schützt vor mechanischen Einflüssen und Witterung. Darunter sind die stromerzeugenden Zellen und deren Verbindungskontakte zwischen zwei dünnen Folien verpackt. Dadurch wird die elektrische Isolation gewährleistet.

Abb. 16 Durch das Montagegestell sind die Module fest mit dem darunter liegenden Dach verbunden. Die eingesetzten Verbindungstechniken können nicht ohne weiteres entfernt werden, damit sie Schnee und Sturm standhalten. Die Befestigung stellt auch einen wichtigen Teil des Diebstahlschutzes dar.

Abb. 17 Auf der Modulrückseite sind die Zellen in den meisten Fällen durch eine weitere fest eingebundene Folie vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit geschützt. Andere Module haben auch auf der Rückseite eine Glasabdeckung. Ebenfalls rückseitig angebracht sind Anschlussdose, Leitungen und Stecker.

Abb. 18 Mehrere Leitungen des PV-Modulfeldes werden in Generatoranschlusskästen zusammengeführt. Von hier aus gelangen die Hauptleitungen zum Wechselrichter. Die einzelnen Modulleitungen sind untereinander mit Steckverbindern gekoppelt. Diese dürfen nicht geöffnet werden, da dabei die Gefahr eines Lichtbogens besteht.

Abb. 19 Wechselrichter können, je nach Gebäudesituation, wie hier im Hausanschlussraum oder aber auch an anderer Stelle installiert sein. Links unten an den Wechselrichtern sind die integrierten DC-Freischalter zu erkennen. PV-Anlagen sind unter Umständen erst dann vollständig freigeschaltet, wenn an allen beteiligten Wechselrichtern der DC-Freischalter betätigt wurde.

Abb. 20 Wechselrichter mit unterschiedlich ausgeführten, integrierten DC-Freischaltern.