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Abschnitt 3.3 BGI/GUV-I 5080,
Abschnitt 3.3 BGI/GUV-I 5080
Handlungsanleitung für die Bauwirtschaft und baunahe Dienstleistungen zur Umsetzung der Unfallverhütungsvorschrift Grundsätze der Prävention (BGV A1) (BGI/GUV-I 5080)

Drittes Kapitel – Pflichten der Versicherten

Titel: Handlungsanleitung für die Bauwirtschaft und baunahe Dienstleistungen zur Umsetzung der Unfallverhütungsvorschrift Grundsätze der Prävention (BGV A1) (BGI/GUV-I 5080)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGI/GUV-I 5080
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.3 BGI/GUV-I 5080

3.3

§ 17 Benutzung von Einrichtungen, Arbeitsmitteln und Arbeitsstoffen

Versicherte haben Einrichtungen, Arbeitsmittel und Arbeitsstoffe sowie Schutzvorrichtungen bestimmungsgemäß und im Rahmen der ihnen übertragenen Arbeitsaufgaben zu benutzen.

Für den Versicherten ergibt sich die bestimmungsgemäße Benutzung aus Informationen bzw. Benutzungshinweisen des Herstellers, z.B.

  • Aufbau- und Verwendungsanleitungen für Gerüste,

  • Verwendungsanleitungen für Grabenverbaugeräte,

  • Betriebsanweisungen (z.B. bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen),

  • Arbeitsanweisungen, z.B. Montageanweisungen, Abbruchanweisungen,

  • dem berufsgenossenschaftlichen Regeln und Informationen.

Falls es keine der oben genannten Anweisungen oder Anleitungen gibt, ergibt sich die bestimmungsgemäße Benutzung aus der allgemein üblichen Benutzungsart.

Die bestimmungsgemäße Benutzung verbietet insbesondere Manipulation an Schutzeinrichtungen, z.B. die Überbrückung von Schutzschaltern.

Eine nicht bestimmungsgemäße Benutzung liegt z.B. vor, wenn eine Radladerschaufel zum Heben oder Transportieren von Personen verwendet wird oder Schaltafeln als Abdeckung größerer Bodenöffnungen verwendet werden.

Die Arbeitsaufgaben werden z.B. festgelegt durch

  • den Arbeitsvertrag,

  • Arbeitsanweisungen,

  • mündliche Absprachen.