DGUV Information 205-010 - Sicherheit im Feuerwehrdienst Arbeitshilfen für Siche...

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Abschnitt C26.3, Gefahren- und Absperrbereiche
Abschnitt C26.3
Sicherheit im Feuerwehrdienst Arbeitshilfen für Sicherheit und Gesundheitsschutz (bisher: BGI/GUV-I 8651)
Titel: Sicherheit im Feuerwehrdienst Arbeitshilfen für Sicherheit und Gesundheitsschutz (bisher: BGI/GUV-I 8651)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 205-010
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt C26.3 –    Gefahren- und Absperrbereiche

  • Um Schadensobjekte sind Gefahren- und Absperrbereiche zu bilden.

  • Bei der Festlegung der Grenzen sind insbesondere die Windverhältnisse zu berücksichtigen.

  • Sofern stoff- oder schadensbedingt nicht andere Abstände einzuhalten sind, beträgt der kürzeste Abstand zum Schadensobjekt im Gefahrenbereich mindestens 50 m.

    • Festlegung, Markierung und Sicherung erfolgen im Regelfall durch die Feuerwehr.

    • Gefahrenbereiche nur mit spezieller persönlicher Schutzausrüstung betreten; bei freigesetzten Gefahrstoffen im Regelfall in gasdichten Chemikalienschutzanzügen.

  • Der kürzeste Abstand zum Schadensobjekt im Absperrbereich beträgt mindestens 100 m.

    • Festlegung, Markierung und Sicherung erfolgen im Regelfall durch die Polizei.

    • Zutritt nur für die erforderlichen Einsatz- und Unterstützungskräfte.

  • Ergeben sich genauere Erkenntnisse über die Gefahrenlage, sind Gefahren- und Absperrbereiche erforderlichenfalls anzupassen.

  • Sind Gefahren nur in Teilbereichen von Gebäuden oder Anlagen vorhanden, kann die Grenze des Gefahrenbereichs auch in das Gebäude oder in die Anlage hineinverlegt werden.

  • Bei bestehender Explosions- oder Zerknallgefahr sind Gefahrenbereiche erheblich zu erweitern. Vorhandene Deckungsmöglichkeiten sind zu nutzen.

Schematische Darstellung des Gefahren- und Absperrbereiches nach FwDV 500

Innerhalb des abgesperrten Gefahrenbereichs wird unter Atemschutz gearbeitet.