DGUV Information 205-010 - Sicherheit im Feuerwehrdienst Arbeitshilfen für Siche...

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Abschnitt C20.2, Sicherer Einsatz mit Atemschutzgeräten - Ve...
Abschnitt C20.2
Sicherheit im Feuerwehrdienst Arbeitshilfen für Sicherheit und Gesundheitsschutz (bisher: BGI/GUV-I 8651)
Titel: Sicherheit im Feuerwehrdienst Arbeitshilfen für Sicherheit und Gesundheitsschutz (bisher: BGI/GUV-I 8651)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 205-010
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt C20.2 –    Sicherer Einsatz mit Atemschutzgeräten - Verantwortung der Atemschutzgeräteträger

  • Die Atemschutzgeräteträger eines Trupps sind für den eigenen sicheren Einsatz mitverantwortlich. Dies gilt insbesondere für den Truppführer.

  • Persönliche Schutzausrüstungen müssen vollständig angelegt sein. Im Innenangriff sind insbesondere auch vorhandene Feuerschutzhauben einzusetzen.

  • Atemschutzgeräte außerhalb des Gefahrenbereichs anlegen. Erforderliche Dicht- und Funktionsprüfungen nicht vergessen.

  • Nur auf Weisung des Einheitsführers vorgehen.

  • Die Registrierung des Trupps für die Atemschutzüberwachung muss vor dem Einsatz erfolgt sein.

  • Als Trupp nur geschlossen vor- und zurückgehen.

  • Lungenautomaten erst anschließen, wenn der Gefahrenbereich erreicht ist.

  • Den Lungenautomaten nicht selbst in das Anschlussstück der Vollmaske einschrauben oder einstecken. Soweit nicht andere Personen helfen, unterstützen sich die Geräteträger gegenseitig.

  • In verqualmten Räumen nur kriechend, z.B. im Seitenkriechgang vorgehen.

    • Faustformel: Wenn ich aufrecht stehend meine Füße nicht mehr sehen kann, muss ich auf die Knie.

    • Vorsicht: Bei vorgelagertem Körperschwerpunkt besteht erhöhte Absturzgefahr an Absturzkanten.

  • Rückzugsweg durch Schlauchleitung oder Feuerwehrleine sichern.

  • Flaschendruck der Atemschutzgeräte aller Truppangehörigen regelmäßig kontrollieren.

  • Regelmäßig Kontakt nach außen halten und Rückmeldungen nach Erfordernis zum Luftvorrat, zum Aufenthaltsort und zur Einsatzlage geben.

  • Für den Rückweg den doppelten Luftvorrat des Hinwegs einplanen.

  • Rechtzeitig Verstärkung oder Ablösung des Trupps anfordern.

  • Kein Truppangehöriger darf über seine Leistungsgrenzen hinaus beansprucht werden.

  • Nach dem Einsatz meldet sich der Trupp beim zuständigen Einheitsführer zurück.

  • Hinweis: Zum sicheren Verhalten beim Innenangriff siehe auch Arbeitshilfe C28 "Sicherer Innenangriff".

Atemschutzüberwachung - Registrierung vor dem Einsatz

Nach dem Einsatz Ruhepausen einlegen und Flüssigkeitsverluste ausgleichen.