DGUV Information 213-026 - Sicherheit im chemischen Hochschulpraktikum Eine Einf...

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Abschnitt 8.2, Arbeiten mit Röntgenstrahlen
Abschnitt 8.2
Sicherheit im chemischen Hochschulpraktikum Eine Einführung für Studierende (bisher: BGI/GUV-I 8553)
Titel: Sicherheit im chemischen Hochschulpraktikum Eine Einführung für Studierende (bisher: BGI/GUV-I 8553)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-026
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 8.2 – Arbeiten mit Röntgenstrahlen

Röntgengeräte gehören wie Kern-γ-Quellen zu den Gefahrenquellen, mit denen man in chemischen Laboratorien häufig zu tun hat. Räume, in denen solche Geräte aufgestellt sind, sind durch Warnschilder gekennzeichnet und dürfen nur von befugten Personen betreten werden.

Ihr Betrieb ist nur nach Anzeige und ggf. Genehmigung gestattet.

Vor dem Arbeiten an Röntgengeräten (Röntgenfeinstrukturanlagen, Röntgenfluoreszenzanalyse, Mössbauerspektrometer) muss der Studierende vom zuständigen Strahlenschutzbeauftragten unterwiesen worden sein.

Der Studierende darf beim Betrieb einer Röntgeneinrichtung oder eines Störstrahlers nur in Anwesenheit und unter der Aufsicht des zuständigen Strahlenschutzbeauftragten mitwirken (§ 13 Abs. 4 RöV).

Eine Filmplakette (Filmdosimeter), die in regelmäßigen Abständen amtlich ausgewertet wird, ist beim Aufenthalt in Räumen mit γ-Strahlenquellen immerzu tragen.