DGUV Information 215-611 - Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute Hinweise f...

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Abschnitt 4.4, Gebäude
Abschnitt 4.4
Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute Hinweise für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung zur Umsetzung der Unfallverhütungsvorschrift "Kassen" i.V.m. §§ 5 und 6 Arbeitsschutzgesetz (bisher: BGI/GUV-I 819-1)
Titel: Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute Hinweise für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung zur Umsetzung der Unfallverhütungsvorschrift "Kassen" i.V.m. §§ 5 und 6 Arbeitsschutzgesetz (bisher: BGI/GUV-I 819-1)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 215-611
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.4 – Gebäude

Beurteilung des Gebäudes

Bei der Gefährdungsbeurteilung eines Gebäudes sind Besonderheiten wie Lage (Umgebung), Infrastruktur, räumliche Zuordnung von Sicherheitsbereichen und technische Einrichtungen zu berücksichtigen.

Besonderheiten des Gebäudes

Je nach Aufbau der Wände, Lage von Fenstern und Türen sowie deren Stabilität können zusätzliche Anreize entstehen, gerade dieses Gebäude für einen Überfall auszuwählen. Ist z.B. eine Geschäftsstelle in andere Geschäfte integriert (Shop-in-Shop-Lösung), können

  • Trennwände nicht raumhoch sein

    oder

  • dieser Bereich nicht abschließbar vom restlichen Verkaufsraum und damit der Zutritt für Dritte (Lieferanten, Reinigungspersonal) vom Kreditinstitut nicht beeinflussbar sein.

Auch die

  • Übersichtlichkeit des Personaleingangs

    oder die

  • Lage der Personal-/Kundenparkplätze

können eine Rolle spielen.

Optik des Gebäudes

Das Äußere

Es gibt Erkenntnisse aus der Psychologie, dass ein Gebäude aufgrund seines Erscheinungsbildes mit dazu beitragen kann, dass gerade dieses Objekt von Tätern ausgewählt wird. Ein vernachlässigtes Erscheinungsbild des Gebäudes lässt die Täter gegebenenfalls auf "schlechte" Sicherungen schließen.

Das Innere

Eine unübersichtliche Einrichtung und fehlende bzw. unzureichende Beleuchtung können beim Täter den Eindruck erwecken, dass er hier nicht auffällt. Nehmen die Versicherten von eintretenden Personen keine Notiz, kann der potenzielle Täter unbemerkt die örtlichen Gegebenheiten ausspähen.