DGUV Information 213-021 - Nanomaterialien am Arbeitsplatz (bisher: BGI/GUV-I 51...

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Abschnitt 1.2, Verbreitung
Abschnitt 1.2
Nanomaterialien am Arbeitsplatz (bisher: BGI/GUV-I 5149)
Titel: Nanomaterialien am Arbeitsplatz (bisher: BGI/GUV-I 5149)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-021
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 1.2 – Verbreitung

Nanopartikel im Sinne der gängigen, größenbasierten Definition sind nicht grundsätzlich neu. So werden z.B. Industrieruße und bestimmte Kieselsäureformen seit Jahrzehnten in großen Mengen eingesetzt. Mit der Entwicklung der Nanotechnologie werden jedoch neuerdings vermehrt herkömmliche Stoffe in Nanopartikel-Schweißrauch größe angewendet, deren Oberflächen modifiziert oder von Grund auf neue Strukturen im Nanomaßstab synthetisiert. Mengenmäßig wichtige bekannt gewordene Anwendungen von Nanopartikeln sind derzeit Sonnenschutzmittel, Lacke oder Textilien.

Neben der gezielten Herstellung können Partikel im Nanomaßstab als Nebenprodukte entstehen, besonders bei Verbrennungsvorgängen oder thermischen Prozessen wie dem Schweißen. Sie werden in diesem Fall als ultrafeine Partikel, Ultrafeinstaub oder ultrafeine Aerosole bezeichnet. Solche ultrafeinen Partikel sind deshalb in industrialisierten Zonen allgegenwärtig. "Saubere" Luft in städtischen Gebieten enthält einige tausend bis zehntausend solcher Partikel pro Kubikzentimeter.

Schweißrauch