DGUV Information 250-404 - Handlungsanleitung für die arbeitsmedizinische Vorsor...

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Abschnitt 2, Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
Abschnitt 2
Handlungsanleitung für die arbeitsmedizinische Vorsorge nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 2 "Blei oder seine Verbindungen (mit Ausnahme der Bleialkyle)" (bisher: BGI/GUV-I 504-2)
Titel: Handlungsanleitung für die arbeitsmedizinische Vorsorge nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 2 "Blei oder seine Verbindungen (mit Ausnahme der Bleialkyle)" (bisher: BGI/GUV-I 504-2)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 250-404
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2 – Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen

Erstuntersuchungen sind vor Aufnahme der Tätigkeit durchzuführen. Für Nachuntersuchungen gelten in der Regel die nachstehend genannten Fristen:

Untersuchungsarten, Fristen

ErstuntersuchungVor Aufnahme einer Tätigkeit
Erste NachuntersuchungNach 12 Monaten
Weitere NachuntersuchungenNach 12 Monaten und bei Beendigung der Tätigkeit*
Vorzeitige Nachuntersuchung
  1. Nach schwerer oder längerer Erkrankung, die Anlass zu Bedenken gegen eine Fortsetzung der Tätigkeit geben könnte

  2. Nach ärztlichem Ermessen in Einzelfällen (z.B. bei befristeten gesundheitlichen Bedenken)

  3. Auf Wunsch eines Beschäftigten, der einen ursächlichen Zusammenhang zwischen seiner Erkrankung und seiner Tätigkeit am Arbeitsplatz vermutet


*Nachuntersuchungen bei Beendigung der Tätigkeit sind anzubieten, wenn während der Tätigkeit Pflichtuntersuchungen erforderlich waren bzw. Untersuchungen angeboten werden mussten.

Die Vorsorgeuntersuchungen sind von einem Arzt mit der Gebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin" oder Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin" entsprechend dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen G 2 "Blei oder seine Verbindungen (mit Ausnahme der Bleialkyle)" durchzuführen.