DGUV Information 210-005 - Kegel- und Bowlinganlagen (bisher: BGI/GUV-I 8689)

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Abschnitt 6.3, Arbeiten an Stellmaschinen
Abschnitt 6.3
Kegel- und Bowlinganlagen (bisher: BGI/GUV-I 8689)
Titel: Kegel- und Bowlinganlagen (bisher: BGI/GUV-I 8689)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 210-005
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 6.3 – Arbeiten an Stellmaschinen

Der Zugang zur Stellmaschine darf nur über die dafür ausgewiesenen Wege erfolgen. Der Zugang zur Stellmaschine durch die Wurföffnung ist kein ausgewiesener Weg.

Der Zugang zur Stellmaschine muss ohne Überqueren einer anderen Bahn möglich sein. Die in der Praxis bewährte Lösung für den vorderen Bereich von z.B. seillosen Stellmaschinen ist

  • ein ausreichend bemessener, rutschfester Laufsteg (mindestens 50 cm breit) quer über alle und oberhalb aller Bahnen (Abb. 45)

    oder

  • hochklappbare bzw. hochschiebbare Masken (Abb. 46).

Abb. 45 Laufsteg im vorderen Bereich der Stellmaschinen

Abb. 46 Hochgeklappte Maske

Starten Sie eine Stellmaschine erst dann wieder, wenn Sie festgestellt haben, dass sich niemand im Gefahrenbereich aufhält.

Wenn Sie sich bei Arbeiten an Stellmaschinen auf der Kugel- bzw. Balllauffläche oder Kegel- bzw. Pinstellfläche befinden, muss der Einlauf einer Kugel bzw. eines Balles verhindert sein. Den Einlauf vermeiden Sie z.B. durch Maßnahmen wie

  • Aufstellung eines Prallschutzes unter der Maske,

  • abgesenkten Abräumer bei seillosen Stellmaschinen.

Auch das Aufstellen eines Verbotszeichens im Kugel- oder Ballaufsetzbereich kann hilfreich sein. Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die eine angemessene und spezielle Schulung durchlaufen haben.