DGUV Information 212-016 - Warnkleidung (bisher: BGI/GUV-I 8591)

Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
Abschnitt 3.2, Gefährdungsbeurteilung
Abschnitt 3.2
Warnkleidung (bisher: BGI/GUV-I 8591)
Titel: Warnkleidung (bisher: BGI/GUV-I 8591)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 212-016
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.2 – Gefährdungsbeurteilung

Vor der Auswahl und dem Einsatz von Warnkleidung hat der Unternehmer eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen (§ 5 Arbeitsschutzgesetz). Dabei sind Art und Umfang der Gefährdungen für die Versicherten am Einsatzort zu ermitteln und zu bewerten. Die Arbeitsbedingungen und die persönliche Konstitution der Versicherten sind zu berücksichtigen.

Als Ermittlungs- und Entscheidungshilfe dient das Muster einer Gefährdungsermittlung für das Tragen von Warnkleidung im Anhang. Sie fasst die wesentlichen Bewertungskriterien und Informationen für die Beschaffung von Warnkleidung zusammen.

Warnkleidung muss dann getragen werden, wenn die Erkennbarkeit einer Person erhöht werden soll. Dies trifft für alle Arbeitssituationen zu, bei denen am Tag sowie bei Dämmerung und Dunkelheit das Übersehenwerden ein Risiko darstellt.

Ausgehend von den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung hat der Unternehmer die Eigenschaften festzulegen, die die Schutzkleidung neben der Erkennbarkeit von Personen aufweisen muss, das können z.B. sein:

  • Schutz vor Einwirkungen durch Nässe, Wind, Kälte, UV-Strahlung,

  • Schutz vor mechanischen Einwirkungen,

  • Schutz vor chemischen Einwirkungen,

  • Schutz vor Einwirkungen durch biologische Arbeitsstoffe.