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DGUV Information 215-613 - Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute Betrieb (bisher: BGI/GUV-I 819-3)
Titel: Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute Betrieb (bisher: BGI/GUV-I 819-3)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 215-613
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute
Betrieb
(bisher: BGI/GUV-I 819-3)

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Stand der Vorschrift: August 2008

Informationen enthalten Hinweise und Empfehlungen, die die praktische Anwendung von Vorschriften zu einem bestimmten Sachgebiet oder Sachverhalt erleichtern sollen. Informationen richten sich in erster Linie an den Unternehmer und sollen ihm Hilfestellung bei der Umsetzung seiner Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und ggf. Regeln geben sowie Wege aufzeigen, wie Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermieden werden können.

Der Unternehmer kann bei Beachtung der in diesen Informationen enthaltenen Empfehlungen, insbesondere den beispielhaften Lösungsmöglichkeiten, davon ausgehen, dass er die in den Unfallverhütungsvorschriften und Regeln geforderten Schutzziele erreicht. Andere Lösungen sind möglich, wenn Sicherheit und Gesundheitsschutz in gleicher Weise gewährleistet sind.

Vorbemerkung

Einordnung in das Regelwerk der gesetzlichen Unfallversicherungsträger

Die Informationsschrift bezieht sich auf die Unfallverhütungsvorschrift "Kassen" vom 1. Oktober 1988 in der Fassung vom 1. Januar 1997

Sie gibt Hilfestellung zur Umsetzung der Unfallverhütungsvorschrift "Kassen" und bezieht sich auf den Zeitraum vor dem Betreten bis zum Verlassen der Geschäftsstelle. Sie enthält auch Regelungen für das Verhalten bei Überfällen, die Inhalte einer Betriebsanweisung, die Durchführung von Geldtransporten und das Erschweren atypischer Überfälle. Jedes Institut ist durch die §§ 3 und 7 der Unfallverhütungsvorschrift "Kassen" verpflichtet, geeignete Maßnahmen zum Schutz der Versicherten durchzuführen. Diese Maßnahmen ergeben sich auch aus der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung.

Informationen zur Beurteilung der Gefährdungen sind in der Schrift "Hinweise für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung zur Umsetzung der Unfallverhütungsvorschrift Kassen i.V.m. §§ 5 und 6 Arbeitsschutzgesetz".

Siehe auch BGI/GUV-I 819-1.

Informationen zur Ausrüstung von Geschäftsstellen sind in der Information "Anforderungen an die sicherheitstechnische Ausrüstung von Geschäftsstellen" enthalten.

Siehe auch BGI/GUV-I 819-2.

Redaktionelle InhaltsübersichtAbschnitt
  
Begriffsbestimmungen1
Informationen zur Betriebsanweisung2
Allgemeines2.1
Beteiligung der Betriebs- und Personalräte2.2
Zielsetzung der Unfallverhütungsvorschrift "Kassen"2.3
Unterweisung nach Unfallverhütungsvorschrift "Kassen"3
Was in einer Betriebsanweisung zu berücksichtigen ist4
Gesicherte Türen (Personaleingangs-, Kassenboxtüren und andere)4.1
Verhaltensregeln für das Betreten und Verlassen der Geschäftsräume4.2
Fenstersicherungen gegen Einstieg und Einblick4.3
Überfallalarm- und Kameraauslösung4.4
Festlegung von Interventionsmaßnahmen4.5
Erste Hilfe und psychologische Betreuung4.6
Bearbeitung und Verwahrung von Banknoten4.7
Ver- und Entsorgung des Inhaltes von Banknotenautomaten4.8
Zeitverschlusssysteme4.9
Maßnahmen bei BBA-Ausfall4.10
Höchstbeträge4.11
Aufbereitung von Einzahlungen aus Depositsystemen, Nachttresoren oder Einzahlungsautomaten4.12
Sicherung von Neben- und Hintergrundbeständen4.13
Hinweise zum Betrieb der unterschiedlichen Kassensicherungen 5
Durchschusshemmende Abtrennungen als Vollabtrennung oder Kassenbox5.1
Kassenbox mit biometrisch überwachter Zugangsschleuse5.2
Durchschusshemmende Schirme in Verbindung mit durchbruchhemmenden Abtrennungen5.3
Kraftbetriebene Sicherungen5.4
Durchbruchhemmende Abtrennungen in Verbindung mit Behältnissen für zeitlich gestaffelte Betragsfreigabe5.5
Durchbruchhemmende Abtrennungen5.6
Zentrale Geldversorgungseinrichtungen5.7
Beschäftigtenbediente Banknotenautomaten als Standard-BBA-Lösungen und White-Card-Standardlösung5.8
Mitarbeiterbesetzte Geschäftsstellen mit Kundenbedienten Banknotenautomaten - KBA-Stelle5.9
Banknotenautomaten mit biometrischen Erkennungssystemen - PLUS-Lösung5.10
Funktionsbereitschaft, Inspektion und Wartung der Sicherheitseinrichtungen6
Überfallmeldeanlagen, kraftbetriebene Sicherungen, Ruf- und Meldeeinrichtungen6.1
Optische Raumüberwachungsanlagen (ORÜA)6.2
Geldtransporte7
Mit Versicherten des Kreditinstituts7.1
Gewerbliche Transporte7.2
Ver- und Entsorgung von Banknoten an Kassiererarbeitsplätzen8
Ver- und Entsorgung des Inhalts von Banknotenautomaten9
Anforderungen in Abhängigkeit vom Kassensicherungssystem9.1
Anforderungen in Abhängigkeit vom Standort9.2
Ver- und Entsorgung durch externe Dienstleister9.3
Anforderungen an Notruf und Überfallmeldungen9.4
Zusätzliche Sicherungen bei der Ver- und Entsorgung9.5
Beispiellösungen9.6
Verhalten am Arbeitsplatz vor, während und nach einem Überfall10
Generelles Verhalten10.1
Verhalten während eines Überfalls10.2
Verhalten nach einem Überfall10.3
  
Maßnahmenkatalog "Nach einem Überfall"Anhang 1
Fahndungsblätter RaubüberfallAnhang 2
AbkürzungenAnhang 3
Einschlägige VerbändeAnhang 4
BezugsquellenAnhang 5
Prüftafeln für VideoanlagenAnlage 1