DGUV Information 215-612 - Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute Anforderun...

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Abschnitt 3.5, Ausnahmeregelungen für Sonderfälle
Abschnitt 3.5
Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute Anforderungen an die sicherheitstechnische Ausrüstung von Geschäftsstellen i.V.m. §§ 5 und 6 Arbeitsschutzgesetz (bisher: BGI/GUV-I 819-2)
Titel: Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute Anforderungen an die sicherheitstechnische Ausrüstung von Geschäftsstellen i.V.m. §§ 5 und 6 Arbeitsschutzgesetz (bisher: BGI/GUV-I 819-2)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 215-612
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.5 – Ausnahmeregelungen für Sonderfälle

Örtliche Alarmierung

Eine akustische Alarmierung ist nur dann zulässig, wenn andere Alarmierungen nicht möglich sind und alle vom öffentlich zugänglichen Bereich einsehbaren Arbeitsbereiche durchschusshemmend abgetrennt sind. Der akustische Alarm muss sich an mehrere benannte Personen richten, die während der gesamten Arbeitszeit erreichbar sind. Dies kann z.B. bei fahrbaren Zweigstellen der Fall sein, da in manchen Gebieten ein Funkkontakt zu einer Hilfe bringenden Stelle nicht sichergestellt werden kann.

Mobiltelefone

Der Einsatz von Mobiltelefonen kann, z.B. bei Ausfall oder Störung der vorhandenen stationären Überfallmeldeanlage oder während der Durchführung unregelmäßiger Geldtransporte nach § 36 der Unfallverhütungsvorschrift "Kassen" (siehe Information "Betrieb" (BGI/GUV-I 819-3)) eine geeignete Maßnahme sein, um bei einer Bedrohungssituation einen Notruf über eine vorher programmierte Nummer an eine Hilfe bringende Stelle zu übermitteln.