DGUV Information 209-024 - Minimalmengenschmierung in der spanenden Fertigung (b...

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Abschnitt 3.1, 3 Einführung und Umsetzung der Minimalmengens...
Abschnitt 3.1
Minimalmengenschmierung in der spanenden Fertigung (bisher: BGI/GUV-I 718)
Titel: Minimalmengenschmierung in der spanenden Fertigung (bisher: BGI/GUV-I 718)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-024
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.1 – 3
Einführung und Umsetzung der Minimalmengenschmierung

3.1
Generelle Hinweise zur erfolgreichen Einführung

Falls klare Vorstellungen darüber bestehen, welche Bearbeitungsprozesse im eigenen Betrieb trocken realisierbar sind, kann mit der Umsetzung der Minimalmengenschmierung begonnen werden. Dann muss entschieden werden, ob die Umsetzungen bereits bei bestehenden Maschinen oder erst bei Neuinvestitionen erfolgen.

Unabhängig davon, ob es sich um eine Umrüstung handelt oder ob eine neue Anlage mit Minimalmengenschmierung in die Prozesskette integriert wird, ist beiden Prozessen eine wichtige Sache gemeinsam. Die präzise Abstimmung der einzelnen Systemelemente auf das Gesamtsystem entscheiden im Wesentlichen über den Erfolg. Von der Datenbasis bis zur Werkzeugspitze müssen alle relevanten Elemente aufeinander passen bzw. zueinander kompatibel sein.

Bild 38 Von der Werkzeugspitze bis zum Programmierer ... alles kompatibel

Von der Programmierung bis zur Werkzeugspitze (MMS-Gerät, Abzweigungen, Schnittstellen, Werkzeugadapter, Werkzeug) müssen die Systemelemente auf den Arbeitsprozess abgestimmt werden.

Je mehr Elemente zueinander kompatibel sind, umso besser.

Eine hohe Kompatibilität der Elemente erfordert die Berücksichtigung relevanter Schnittstellen im Gesamtkonzept. Die Definition und Abstimmung der Schnittstellen erfolgt dabei oft in gemeinsamer Zusammenarbeit von Maschinen- und Werkzeughersteller.

Bild 39 Systemelemente, Schnittstellen, Zuständigkeiten